Notizie sul ``Discorso matematico'' e sulla vita di Giulio Mozzi. (Q1497964)
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scientific article; zbMATH DE number 2649301
| Language | Label | Description | Also known as |
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| English | Notizie sul ``Discorso matematico'' e sulla vita di Giulio Mozzi. |
scientific article; zbMATH DE number 2649301 |
Statements
Notizie sul ``Discorso matematico'' e sulla vita di Giulio Mozzi. (English)
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1905
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\textit{Giulio Giuseppe Mozzi del Garbo}, geb. 23. Febr. 1730 zu Florenz, gest. ebenda 16. April 1813, nach dem Artikel von \textit{Loria} in Batt. g. \textit{31}, 23-30, 1895, über \textit{Giorgini} bekannt als Verfasser des ``Discorso matematico sopra il rotamento dei corpi'' (Napoli 1763), scheint nur diese eine Schrift aus den mathematischen Wissenschaften veröffentlicht zu haben. Vorher waren von ihm schon poetische Erzeugnisse erschienen, ein ``Inno al Sole'' und eine ``Ode sopra la noia''. Als unter dem Großherzog \textit{Leopold} die drei Akademien in Florenz 1784 zu der ``Accademia Fiorentina'' vereinigt wurden, ernannte der Großherzog \textit{Mozzi} zum Präsidenten, und unter den wechselvollen Geschicken des Landes, die \textit{Mozzi} alle durchmachte, bald erniedrigt, bald zum Minister erhöht, wurde ihm das Amt des Vorsitzenden der Akademie immer wieder übertragen; bei seinem Tode war er Präsident der ``Classe della Crusca''. Diesen Nachrichten über das Leben \textit{Mozzis} schickt \textit{Marcolongo} einen genauen Bericht über den Inhalt des ``Discorso'' vorauf, der ``wegen seiner beachtenswerten Bedeutung es verdient, der Vergessenheit entrissen zu werden''. Bis jetzt wußte man nur, daß\ der Hauptsatz der Kinematik starrer Körper dort aufgestellt ist: ``Jede unendlich kleine Bewegung eines starren Körpers läßt sich als eine Rotation um eine Achse und eine Translation längs derselben zurückführen. \textit{Marcolongo} nimmt \textit{Mozzi} gegen den Vorwurf in Schutz (Encyklopädie IV, 2, S. 143, Fußnote), der Beweis dieses Satzes bei \textit{Mozzi} sei nicht richtig. Die Beweismethode ist im wesentlichen die noch heute übliche; ein Versehen am Anfange lasse sich aus dem Versuche erklären, die von \textit{d'Alembert} und \textit{Euler} bewiesene Existenz der momentanen Rotationsachse bei Vorhandensein eines festen Punktes geometrisch zu zeigen. Als bisher nicht bekannt teilt \textit{Marcolongo} ferner mit, daß\ sich im Discorso schon verschiedene Sätze über Kräftepaare finden. Der ganze dynamische Teil der Schrift handelt nach der jetzigen Art der Bezeichnung von den Stoßkräften und behandelt die Aufgabe: wenn die Stoßkraft gegeben ist, die momentane Schraubenbewegung in einem freien oder auch Verbindungen unterworfenen starren Systeme zu finden.
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