Sur la représentation uniforme des courbes transcendantes. (Q1498511)
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scientific article; zbMATH DE number 2647975
| Language | Label | Description | Also known as |
|---|---|---|---|
| default for all languages | No label defined |
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| English | Sur la représentation uniforme des courbes transcendantes. |
scientific article; zbMATH DE number 2647975 |
Statements
Sur la représentation uniforme des courbes transcendantes. (English)
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1906
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Nach dem allgemeinen Uniformisierungssatze kann man zu jeder analytischen Funktion \(u=\varphi (z)\) eine Parameterdarstellung \(u=H(t)\), \(z=M(t)\) finden, wo \(H\) und \(M\) eindeutige analytische Funktionen von \(t\) bezeichnen. Hiernach wird man weiter suchen, aus der Natur der Funktion \(u=\varphi (z)\) Rückschlüsse auf die Natur der Funktionen \(u=H(t)\), \(z=M(t)\) zu ziehen. -- Zu diesem Zweck schickt der Verf. einige Betrachtungen über eindeutige Funktionen \(u=\sigma (t)\) voraus. Es sei \(T\) das System der wesentlich singulären Stellen von \(\sigma (t)\); dasselbe zerfalle in die Partialsysteme \(T_1,T_2,\dots\) derart, daß es möglich ist, jedes System \(T_i\) in eine Kurve einzuschließen, welche keinen Punkt eines der andern Systeme enthält. Ein beliebiger Wert \(u_0\) wird im allgemeinen innerhalb einer jeden solchen \(T_i\) umschließenden Kurve von der Funktion \(u=\sigma (t)\) unendlich oft angenommen. Andernfalls soll er als ``zu \(T_i\) gehöriger Ausnahmenpunkt'' bezeichnet werden. Die zu \(T_i\) gehörigen Ausnahmepunkte bilden ein System \(U_i\). Die Systeme \(U_1,U_2,\dots\) können natürlich im Gegensatz zu den Systemen \(T_i\) Punkte gemein haben. -- Verf. untersucht nun den Fall, daß \(u=\varphi (z)\) durch eine Gleichung \(f(u,z)=0\) definiert ist, welche in \(z\) ganz und transzendent, in \(u\) ganz ist. Haben jetzt die \(U_i\) für \(u=H(t)\) dieselbe Bedeutung wie oben für \(u=\sigma (t)\), so ergeben sich folgende Sätze: I. Ist \(f(u,z)\) in \(u\) (ganz und) rational vom Grade \(n\), so gibt es höchstens \(2n\) Punkte, die in allen Systemen \(U_1,U_2,\dots\) vorkommen. II. Ist \(f(u,z)\) in \(u\) (ganz und) transzendent, so gibt es nur eine endliche oder abzählbar unendliche Menge von Punkten, die in allen Systemen \(U_i\) vorkommen, und im letzteren Falle haben diese Punkte nur im Unendlichen eine Häufungsstelle.
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