Mémoire sur le vidage des systèmes de réservoirs. (Q1498960)

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scientific article; zbMATH DE number 2648489
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    Mémoire sur le vidage des systèmes de réservoirs.
    scientific article; zbMATH DE number 2648489

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      Mémoire sur le vidage des systèmes de réservoirs. (English)
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      1906
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      Die Arbeit beschäftigt sich mit der Ausflußmenge aus Systemen von \(n\) zylindrischen Behältern, welche miteinander durch Mundstücke kommunizieren, die unter oder über der Wasserfläche sind. Die zugehörigen Differentialgleichungen lassen sich in der allgemeinsten Form aufstellen. Bezeichnet man die Geschwindigkeiten durch die Mundstücke mit \(u_1,u_2,\dots ,u_p\), die durch die Ausgußöffnungen mit \(u_{p+1},\dots ,u_q\), so läßt sich das zu integrierende System von Differentialgleichungen auf die Form bringen: \[ u_i\frac {du_i}{dt}=\lambda_{i1}u_1+\dotsm +\lambda_{ip}u_p+\lambda_{ip+1}u_{p+1}^3+\dotsm +\lambda_{iq}u^3, \] wo die \(\lambda_{ij}(i=1,2,\dots ,p+q)\) Konstanten sind. Die Integration scheint im allgemeinen nicht durchführbar zu sein; allein die direkte Diskussion ermöglicht in verschiedenen Fällen die Auffindung einer Reihe von Eigenschaften der Bewegung. Bei zwei Behältern \(S_1\) und \(S_2\), die durch ein Mundloch kommunizieren, und von denen \(S_2\) eine äußere Ausflußöffnung besitzt \((p=2,q=0)\) wird eingehender der Fall geprüft, bei dem der Spiegel von \(S_2\) nicht höher als der von \(S_1\) ist. Die Integration wird vollständig durch Quadraturen bewirkt. Der Ausfluß kann höchstens drei Phasen haben, eine, bei der das verbindende Mundloch von vornherein nicht unter dem Wasserspiegel von \(S_2\) liegt, eine zweite, bei der es darunter liegt, eine dritte, bei der es nicht mehr darunter liegt. Bei der zweiten sind die Kurven \(C_1,C_2\) der Ausflußmengen aus den mundlöchern von \(S_1\) und \(S_2\) als Funktionen der Zeit ale beide gerade Linien, oder die eine ist beständig konkav und die andere konvex. Bei jeder Phase kann die konvexe Kurve höchstens ein Maximum darbieten; ein Minimum gibt es nicht. In dem Falle von \(n\) Behältern \(S_1,S_2,\dots ,S_n(p=n,q=0)\), von denen jeder seinen Wasserspiegel mindestens gleich dem des folgenden hat und mit ihm durch ein einziges Mundloch kommuniziert, während der letzte ein äußeres Mundloch hat, ist eine lineare Lösung für die \(u_i\) möglich, folglich auch für die Ausflußmengen, bei unendlich vielen Systemen von Behältern. Ein weiterer untersuchter Fall ist der von \(n\) Behältern, von denen jeder durch einen nicht eintauchenden Ausguß sich in den folgenden entleert, der letzte nach außen \((p=0,q=n)\). Für jedes System solcher Art ist eine Lösung \(u_i=\varrho_i/(a+t)\) möglich. Diese unendlich vielen Lösungen sind stabil, und jede Lösung ist zu einer von ihnen asymptotisch. In analoger Weise können die Variationen im Ausfluß der Fontaine von Vaucluse in den Perioden (höchstens von 3 bis 4 Monaten), in denen Regenfälle nicht von Einfluß sind, durch die Formel \[ Q=4+\frac {39}{(1+0.29t)^3} \] dargestellt werden (\(Q\) in Kubikmetern, \(t\) in Monaten). Es gibt besondere Systeme von \(n\) Behältern, die eine eigene permanente Bewegungform haben, d. h. wenn die Ausflußmengen durch das Gesetz \(u_i=\varrho_i/(a+t)\) geregelt sind, so hat die gleichzeitige Ankunft einer Wassermenge \(k_ih\) bei jedem Behälter \(S_i\) (\(h\) eillkürlich, \(k_i\) konstant) von außen her die einzige Wirkung, bei beliebigen Werte von \(h\) nur die Konstante \(a\) zu ändern.
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