Die Grundlagen der Bestimmung der Erdgestalt. (Q1499643)

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scientific article; zbMATH DE number 2652246
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    Die Grundlagen der Bestimmung der Erdgestalt.
    scientific article; zbMATH DE number 2652246

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      Die Grundlagen der Bestimmung der Erdgestalt. (English)
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      1905
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      An der Hand der historischen Entwicklung gibt der Verf. sowohl nach der theoretischen, als auch nach der praktischen Seite hin einen Überblick über den heutigen Stand der Erkenntnis der Erdgestalt. Als mathematische Erdgestalt, Geoid, wird eine der Niveauflächen: \(W_0\) = constans, definiert, die aus der Kräftefunktion \(W\) der Erde entspringt und mit dem mittleren Meeresniveau zusammenfällt. Unter gewissen Annahmen erhält man aus der Entwicklung von \(W\) bei Beschränkung auf Glieder zweiten Ranges \textit{(Bruhns)}, oder vierten Ranges \textit{(Helmert)}, Rotationsflächen -- Niveausphäroide, Normalsphäroide --, die von einem Rotationsellipsoid so wenig abweichen, daß dieses in den meisten Fällen als erste Bezugsfläche (Referenzellipsoid) gelten kann. Als Abplattung für das Normalsphäroid wird von Helmert aus den Schweremessungen als neuester Wert \(1: 298,3\) abgeleitet. Die Erhebungen und Senkungen der Geoidfläche gegen das Normalsphäroid infolge der kontinentalen Erhebungen wurden früher bedeutend überschätzt, nach den neuesten Ermittelungen dürften sie \(\pm 100\)\,m nicht überschreiten, ein Resultat, das durch die neueren Gradmessungen, im wesentlichen aber durch die Schweremessungen erhalten worden ist. Die englischen Messungen in Vorderindien hatten schon 1855 \textit{Pratt} zu der Annahme geführt, daß die Anhäufungen der Kontinentalmassen durch unterirdische Dichtigkeitsverminderungen (Massendefekte) kompensiert werden (Isostasie), diese Hypothese ist wesentlich auch durch die Schweremessungen zur See \textit{(O. Hecker)} gestützt worden.
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