Differentialgeometrie der Linienkomplexe. (Q1500568)

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scientific article; zbMATH DE number 2651438
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    Differentialgeometrie der Linienkomplexe.
    scientific article; zbMATH DE number 2651438

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      Differentialgeometrie der Linienkomplexe. (English)
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      1905
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      Es sei \(\mathfrak A\) eine Gerade (Achse), \(O\) ein fester Punkt auf ihr (Ursprung), \(\varepsilon\) eine feste Ebene durch sie (Ausgangsebene); ferner \(NG\) (wo \(N\) auf der Achse liegt) der kürzeste Abstand einer Geraden \(g\) von der Achse. Dann nimmt der Verf. als Koordinaten von \(g\) an: \(NG=a\), \(ON=z\), den Winkel \(\alpha\), den \(NG\) mit \(\varepsilon\) bildet, den Winkel \(\omega\), den \(g\) mit \(\mathfrak A\) bildet. Die Fortschreitungsrichtung im Linienraum definiert der Verf., indem er sagt: alle Regelflächen, die sich längs einer geraden Erzeugenden berühren, haben in ihr dieselbe Richtung. Als Koordinaten der Fortschreitungsrichtung nimmt der Verf. \(z, \alpha\) und den Verteilungsparameter \(P=\lim (a/\omega)\). Ist nun die Achse ein Komplexstrahl, so besteht für die benachbarten Strahlen die Koordinatenrelation \(P=2\text{tang\,}\alpha-m\), aus der sich die ``Eigenschaften erster Ordnung ergeben. Für \(P=0\) findet man hieraus die bekannte Relation, die den Punkten der Achse die Berührungsebenen ihrer Komplexkegel zuordnet. Die die Achse nicht schneidenden Nachbarstrahlen, welche Tangenten eines Zylinders mit Radius \(a\) und Achse \(\mathfrak A\) sind und konstanten Verteilungsparameter \(P\) haben, berühren den Zylinder in einer \(C_4\) und bilden mit \(\mathfrak A\) den konstanten Winkel \(\omega=\frac{a}{P}\). Bei einer Kongruenz sind \(z\) und \(P\) Funktionen von \(a\); die erstere wird durch die \textit{Hamilton}sche Gleichung gegeben, während die letztere neu zu sein scheint.
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