On the real elements of certain classes of geometrical configurations. (Q1500920)
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scientific article; zbMATH DE number 2649856
| Language | Label | Description | Also known as |
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| English | On the real elements of certain classes of geometrical configurations. |
scientific article; zbMATH DE number 2649856 |
Statements
On the real elements of certain classes of geometrical configurations. (English)
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1905
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In seinem Traité des substitutions (Livre III, Chap. III) hat \textit{C. Jordan} eine große Anzahl geometrischer Probleme durch gruppentheoretische Behandlung der mit ihnen verknüpften algebraischen Gleichungen diskutiert. ``Für diejenige Klasse von Problemen, die der Behandlung mittels \textit{Abel}scher Funktionen zugänglich ist und fünf von \textit{Jordan}s speziellen Problemen enthält, hat \textit{Edm. Maillet} in seiner neuen umfangreichen Arbeit (Referat S. 211 (JFM 36.0211.01)) eine allgemeine Theorie gegeben. Die Elemente der Konfiguration können durch einen Buchstaben bezeichnet werden, dessen Indizes ganze Zahlen mod.\,\(r\) sind''. An Stelle der komplizierten \textit{Maillet}schen Diskussion gibt Verf. ein direktes einfaches Beweisverfahren des allgemeinen von \textit{Maillet} benutzten gruppentheoretischen Satzes und beseitigt die \textit{Maillet}sche Beschränkung, daß\ \(r\) eine Primzahlpotenz sein soll. ``Bei seiner Anwendung der Gruppentheorie auf geometrische Probleme beschäftigte sich \textit{Jordan} nur mit den Schwierigkeiten, die in der tatsächlichen Bestimmung der Elemente der Konfiguration liegen; daher zerlegte er die entsprechende algebraische Gleichung in ihre Resolventen. \textit{Maillet} macht einen bemerkenswerten Fortschritt -- und dies ist der wichtigste Teil seiner Arbeit --, er wendet die Gruppentheorie zur Bestimmung der Anzahl \textit{reeller} Elemente der Konfiguration an''. Verf. kürzt \textit{Maillet}s Entwicklungen bedeutend ab. Die Frage nach der Realität der 27 Geraden einer kubischen Fläche behandelt \textit{Maillet} isoliert und leitet dann hieraus das Resultat ab, daß\ von den 28 Doppeltangenten einer Kurve vierter Ordnung keine, 4, 8, 16 oder 28 reell sind (\textit{Maillet}, S. 323). Verf. greift diese zwei Probleme in umgekehrter Reihenfolge an und zeigt im Einklang mit \textit{Zeuthens} Ergebnissen (Math. Ann. \textit{7}), daß\ der Fall, es sei keine reelle Doppeltangente vorhanden, unmöglich ist. Schließlich behandelt \textit{Dickson}, über die \(C_4\) hinausgehend, noch die \(C_n\) gruppentheoretisch und findet die Realitätsverhältnisse bei ihr, wie sie \textit{F. Klein} (Math. Ann. \textit{42}, 26 und 27) mittels funktionentheoretischer Methoden (vgl. \textit{Berzolari} in der Enzyklopädie der math. Wiss. III, 2, S. 392) bestimmt hat. ``Ist \(C_n\) eine reelle Kurve \(n\)-ter Ordnung ohne Doppelpunkte und \(p=\frac 12(n-1)(n-2)\), so sind von den \(2^{2p-1}- 2^{p-1}\) Kurven der Ordnung \(n-3\), die mit der \(C_n\) in \(\frac 12 n(n-3)\) Punkten eine einfache Berührung eingehen, entweder alle oder \(2^{2p-2k-1}- 2^{p-1}\) \((k=1, \dots , \pi)\) oder \(2^{2p-1-k}\) \((k=1, \dots, p)\) reell; hierbei ist \(\pi= \frac p2\) oder \(\frac {p-1}2\).''
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