Groupes de transformations, continus, isomorphes holoédriques. (Q1500948)
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scientific article; zbMATH DE number 2649885
| Language | Label | Description | Also known as |
|---|---|---|---|
| default for all languages | No label defined |
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| English | Groupes de transformations, continus, isomorphes holoédriques. |
scientific article; zbMATH DE number 2649885 |
Statements
Groupes de transformations, continus, isomorphes holoédriques. (English)
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1905
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Das Hauptziel der Arbeit ist der Beweis eines Satzes, von dem der Verf. meint, er werde alle, die sich mit Gruppentheorie beschäftigt haben, überraschen, des Satzes nämlich, daß\ zwei holoedrisch isomorphe Gruppen stets ineinander überführbar sind, auch wenn sie nicht die gleiche Zahl von Veränderlichen enthalten. Mit der Überraschung hat es allerdings seine Richtigkeit, aber nur insofern, als man billig erstaunen muß, etwas so Altes für neu ausgegeben zu sehen. Die Überführung der einen Gruppe in die andere beruht nämlich einfach auf dem Verfahren, das \textit{Lie} schon vor vielen Jahren benutzt hat, um aus einer \(r\)-gliedrigen Gruppe eine einfach transitive gleichzusammengesetzte Gruppe zu konstruieren (vgl. Th. d. Transformationsgruppen I, S. 156; III, S. 587 ff.), und auf dem \textit{Lie}schen Satze von der Ähnlichkeit gleichzusammengesetzter einfach transitiver Gruppen. Die Entwicklungen des Verf. sind nicht einmal alle in Ordnung. Z. B. ist Theorem II auf S. 449 falsch; denn eine endliche Transformation, bei der alle infinitesimalen Transformationen einer \(r\)-gliedrigen Gruppe untereinander vertauscht werden, braucht keineswegs dieser Gruppe anzugehören. Ebenso ist der Satz am Ende von S. 453 unrichtig; denn es gibt ja transitive Gruppen, die systatisch sind, und deren Transformationen bleiben bei allen Transformationen einer kontinuierlichen Gruppe invariant. Welches Recht hat überdies der Verf., den Ausdrücken primitiv und imprimitiv, deren Bedeutung festgelegt ist, plötzlich einen ganz anderen Sinn unterzulegen (S. 450)?
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