Number Theory. An attempt of a complete presentation of that science in its main parts. Part Five. General arithmetic of number fields. (Q1501005)
From MaRDI portal
| This is the item page for this Wikibase entity, intended for internal use and editing purposes. Please use this page instead for the normal view: Number Theory. An attempt of a complete presentation of that science in its main parts. Part Five. General arithmetic of number fields. |
scientific article; zbMATH DE number 2650032
| Language | Label | Description | Also known as |
|---|---|---|---|
| default for all languages | No label defined |
||
| English | Number Theory. An attempt of a complete presentation of that science in its main parts. Part Five. General arithmetic of number fields. |
scientific article; zbMATH DE number 2650032 |
Statements
Number Theory. An attempt of a complete presentation of that science in its main parts. Part Five. General arithmetic of number fields. (English)
0 references
1905
0 references
\textit{Erstes Kapitel: Die Zahlenkörper}. Bringt die Definition der algebraischen, sowie der \textit{ganzen} algebraischen Zahl. Durch die vier Grundoperationen entstehen aus ihr wieder algebraische Zahlen, durch Addition, Subtraktion und Multiplikation aus der ganzen wieder ganze algebraische Zahlen. Kurze Angabe der \textit{Kronecker}schen Grundvorstellung der Funktion. Es folgt ein Abriß\ der \textit{Galois}schen Theorie: Begriff der Irreduzibilität, Sätze über irreduzible Gleichungen. Hieraus Begriff der \(n\) voneinander unabhängigen Basen: \[ \varrho_1 w_1+\varrho_2 w_2+ \cdots + \varrho_n w_n \neq 0 \] im Körper \(n\)-ten Grades. Norm, Spur. Darstellung jeder Zahl \(\zeta\) in der Form: \[ \zeta=\varrho_1 w_1+\varrho_2 w_2 + \cdots +\varrho_n w_n. \] Ist \(S(w)\) die Spur von \(w\), so erhält die \textit{Diskriminante} folgende Form: \[ \begin{vmatrix} S(w_1 w_1) & S(w_1 w_2) & \dots & S(w_1 w_n) \\ S(w_2 w_1) & S(w_2 w_2) & \dots & S(w_2 w_n)\\ \vdots & \vdots &\vdots &\vdots \end{vmatrix} \] Ist die Diskriminante \(\neq 0\), so bilden \(w_1, w_2, \dots\) eine Basis. Jetzt erst werden die Substitutionen eingeführt und durch die beiden Axiome charakterisiert: \[ (\alpha+\beta)'=\alpha' + \beta', \quad (\alpha \cdot \beta)'=\alpha'\cdot \beta'. \] Es gibt \(n\) Körpersubstitutionen. Sätze über Diskriminante und Relativdiskriminante. \textit{Zweites Kapitel: Die Moduln}. Dieselben werden genau nach \textit{Dedekind} eingeführt. \textit{Dirichlet-Dedekind}: Vorlesungen über Zahlentheorie. IX. Supplement. \textit{Drittes Kapitel: Divisorensysteme. Höhere Kongruenzen}. Als Analogon zu \textit{Dedekind}s Moduln folgen \textit{Kronecker}s Divisorensysteme. Der Begriff der primären Funktion liefert die Zerlegung der Funktion in Primfunktionen: \[ F(x)= c P(x)^a P_1(x)^{a_1} \dots P_h(x)^{a_h}. \] Fordert man \textit{ganze} rationale Koeffizienten, so unterscheidet man nach \textit{Kronecker Moduln erster und zweiter Stufe}. Die Theorie der Moduln \(\{ p, f(x) \}\) führt dann zu der eindeutigen Zerlegung: \[ F(x) \equiv c P(x)^a P_1(x)^{a_1} \dots P_h(x)^{a_h} ({\text{mod.}} p) \] nach Primfunktionen \(P(x), \dots\) Ist \(\alpha\) eine Wurzel der Primfunktion \(n\)-ten Grades \(P(x)\), so besitzt das System von Zahlen: \[ a_0+ a_1 \alpha +a_2 \alpha^2+ \dots +a_{n-1} \alpha^{n-1} ({\text{mod.}} p) \] genau die Gesetze der ganzen rationalen Zahlen. Insbesondere gelten für dasselbe der (verallgemeinerte) \textit{Fermat}sche Satz. Als Anhang folgt aus dieser Theorie der Satz, daß\ \(F(x)\) nur dann durch \(p\) teilbar ist, wenn es die Form hat: \[ F(x)=p\cdot \varphi(x) +(x^p -x) \psi(x). \] \textit{Viertes Kapitel: Die ganzen algebraischen Zahlen}. In diesem Kapitel wird nach den einfachsten Sätzen über ganze algebraische Zahlen der Begriff des Ideals und der Ordnung mit dem Führer \(f\) aus der Theorie der Moduln (nach \textit{Dedekind}) entwickelt. \textit{Fünftes Kapitel: Die Entwicklung der Theorie am Beispiel des quadratischen Körpers erläutert}. Außer dem im Titel angegebenen findet sich in diesem Kapitel noch eine kurze Geschichte der zahlentheoretischen Theorien bis zu \textit{Dedekind} und \textit{Kronecker}. \textit{Sechstes Kapitel. Die Arithmetik der Körperideale}. Der Fundamentalsatz der Idealtheorie wird zuerst nach \textit{Hurwitz}, dann aus der Modultheorie nach \textit{Dedekind} und schließlich nach dem von \textit{Hurwitz} dem euklidischen Algorithmus nachgebildeten Verfahren bewiesen. Hierauf werden Kongruenzen, Restsystem, Norm eines Ideals definiert und die Lehre der Kongruenzen für einen Primidealmodul entwickelt. Daraus entspringt die Darstellung des Primideals in der From \({\mathfrak p}=(p, P(\varrho))\) \textit{Siebentes Kapitel: Von den Diskriminantenteilern}. Die Theorie der höheren Kongruenzen wird nach \textit{Hensel} und \textit{Kronecker} entwickelt, ähnlich wie es von \textit{Hilbert} (Bericht über die algebraischen Zahlkörper) durchgeführt wurde. Ausführlich wird der Fall der außerwesentlichen Teiler der Diskriminante berührt und die Existenz dieses Falles an Beispielen dargetan. Der Satz über die Zerlegung der Primzahlen der Diskriminante wird zuerst nach \textit{Hensel}, dann nach \textit{Dedekind} bewiesen. Im Anschluß\ an letzteren Beweis geht der Verf. tiefer ein in die Theorie gewisser Ordnungen von \textit{Dedekind}. \textit{Achtes Kapitel: Von den Einheiten}. Beweis der Existenz eines Systems unabhängiger Einheiten nach \textit{Dirichlet}. Neue Herleitung mittels des Satzes von \textit{Minkowski}, der nach \textit{Hurwitz} dargestellt wird. Das Fundamentalsystem von Einheiten einer Ordnung. \textit{Neuntes Kapitel: Ideale einer Ordnung und die Anzahl ihrer Klassen}. Wie der Verf. angibt, handelt es sich in diesem Kapitel wesentlich um eine Ausführung der klassischen Arbeit \textit{Dedekind}s: Festschrift zur Saekularfeier des Geburtstages von \textit{Carl Friedrich Gauß}. Braunschweig 1877. ``Über die Anzahl der Idealklassen etc.'' \textit{Zehntes Kapitel: Die zerlegbaren Formen}. Definition der zerlegbaren Form und Einheitsform eines Körpers \(n\)-ten Grades. Jeder Idealklasse korrespondiert eine eindeutig bestimmte Formenklasse zerlegbarer Einheitsformen des Körpers mit der Diskriminante \(D\). \textit{Elftes Kapitel: Unterkörper und Oberkörper. Hilbert}s Theorie der Relativkörper. Definition von Relativdifferente, Relativdiskriminante. Zusammenhang dieser beiden Begriffe mit der Diskriminante des Ober- und Unterkörpers. Es folgen die Untersuchungen von \textit{Hensel}, im Falle, daß\ ein Oberkörper aus zwei Unterkörpern zusammengesetzt wird und und sein Grad gleich ist dem Produkt der Grade seiner Unterkörper. \textit{Zwölftes Kapitel: Der Galoissche Körper. Hilbert}s Theorie des \textit{Galois}schen Körpers. Die Primzahlen werden zerlegt mittels der Aufstellung des Zerlegungskörpers, des Trägheitskörpers und der Verzweigungskörper. Im \textit{Galois}schen Körper kann nach \textit{Minkowski} das System unabhängiger Einheiten als ein System konjugierter Einheiten gewählt werden. \textit{Anhang: Reihenentwicklung der Zahlen. Hensel} hat eine der Theorie der algebraischen Funktionen analoge Theorie der algebraischen Zahlen geschaffen, in der er von gewissen Reihenentwicklungen der Zahlen ausgeht. An der Hand dieser Theorie werden aufs neue die wichtigsten Resultate der Zerlegung einer Primzahl in ihre Primideale erhalten.
0 references
number field
0 references
module
0 references
divisor system
0 references
higher congruence
0 references
algebraic integer
0 references
ideal
0 references
divisors of the discriminant
0 references
units
0 references
ideals and ideal = classes in orders
0 references
decomposable forms
0 references
Hilbert theory of Galois extensions
0 references
\(\mathfrak p\)-adic expansion
0 references