Sur la continuité des fonctions de variables complexes. (Q1501409)
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scientific article; zbMATH DE number 2650538
| Language | Label | Description | Also known as |
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| English | Sur la continuité des fonctions de variables complexes. |
scientific article; zbMATH DE number 2650538 |
Statements
Sur la continuité des fonctions de variables complexes. (English)
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1905
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Die Arbeit bildet eine ausführliche Darstellung von Untersuchungen, über die der Verfasser bereits in zwei Noten (C. R. \textit{134}, 1195-1197; F. d. M. \textit{33}, 396, 1902, JFM 33.0396.02; C. R. \textit{139}, 914-915; F. d. M. \textit{35}, 394, 1904, JFM 35.0394.03) kurze Mitteilungen gemacht hatte. Die Abhandlung besteht aus zwei Teilen. Imersten Teile beschäftigt sich \textit{Pompéiu} mit dem \textit{Briot-Bouquet}schen Problem: Es sei \(f(u)\) eine Funktion der komplexen Variable \(u\), die in einem gewissen Gebiete \(R\) der komplexen Ebene definiert ist. Die Punkte von \(R\) zerfallen 1) in solche Punkte \(u=z\), für die \(f(u)\) eine Ableitung besitzt, und 2) in solche Punkte \(\zeta\), von denen man nur weiß, daß\ \(f(u)\) dort stetig ist. Frage: Welches ist die allgemeinste Verteilung der Punkte \(\zeta\) im Innern von \(R\), so daß\ die Funktion \(f(u)\) in jedem Punkte \(\zeta\) eine Ableitung besitzt? Die Untersuchung dieses ersten Teiles wird in fünf Kapiteln durchgeführt. Im ersten Kapitel werden die notwendigen und hinreichenden Bedingungen dafür entwickelt, daß\ eine Funktion einer komplexen Variable holomorph ist. Im zweiten Kapitel wird gezeigt, daß\ eine abzählbare Punktmenge eine Lösung des \textit{Briot-Bouquet}schen Problems liefert. Im dritten Kapitel wird nach Einführung eines neuen Begriffes der Mengenlehre angegeben, welches die notwendige und hinreichende Bedingung dafür ist, daß\ irgend eine abgeschlossene Punktmenge eine Lösung des \textit{Briot-Bouquet}schen Problems bildet. Das vierte Kapitel behandelt Erweiterungen der gefundenen Resultate, und im fünften werden einige Sätze über Mengen des Inhalts Null geboten. Der zweite Teil der Arbeit handelt von den Singularitäten der eindeutigen analytischen Funktionen. Verfasser zeigt, daß\ die ``Ausdehnung'' der Menge der singulären Punkte eine wesentliche Rolle bei der Art des Verhaltens der Funktion in der Umgebung der singulären Stellen spielt. Auch deutet er an, daß\ diese ``Ausdehnung'' der Menge aller singulären Stellen als Kriterium für eine Klassifikation der eindeutigen analytischen Funktionen dienen kann. Damit ist die vorliegende Arbeit in ihren allgemeinen Zielen und Resultaten gekennzeichnet. Auf die zum Teil neuen Einzelresultate einzugehen, ist im Rahmen dieses Referats kaum möglich; es sei der Leser auf die Abhandlung selbst verwiesen.
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