Sur les fonctions monodromes d'ordre non transfini et les équations différentielles (quatrième Note). (Q1501422)

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scientific article; zbMATH DE number 2650552
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    Sur les fonctions monodromes d'ordre non transfini et les équations différentielles (quatrième Note).
    scientific article; zbMATH DE number 2650552

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      Sur les fonctions monodromes d'ordre non transfini et les équations différentielles (quatrième Note). (English)
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      1905
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      Es handelt sich um die Fortsetzung und genauere Durchführung von Untersuchungen, über die von anderer Seite (F. d. M. \textit{33}, 328, JFM 33.0328.01 und 417-419, 1902, JFM 33.0417.01) sowie von dem Referaten (F. d. M. \textit{34}, 451, 1903, JFM 34.0451.01), berichtet worden ist. Setzt man in dem Ausdrucke \[ a_1\;^{\textstyle a_2\;^{\textstyle a_3\;^{\textstyle .\;^{.\;^{.\;^{\textstyle a_n{}^{\textstyle x^\varrho}}}}}}} \] alle Größen \(a_1, a_2, \dots, a_n\) gleich \(e\), so entsteht eine Funktion von \(x\), die der Verfasser mit \[ e_{k+1} (x) \] bezeichnet, und von der er sagt, daß\ sie für \(x=\infty\) von der endlichen Ordnung \((k, \varrho)\) unendlich werde; ist \(k=0\), so nennt er \(\varrho\) selbst die Ordnung. Wenn ferner eine ganze transzendente Funktion \(g(x)\) für \(x=\infty\) schneller als \(e_{k+1} (x^{\varrho-\varepsilon})\) wächst, aber langsamer als \(e_{k+1} (x^{\varrho+\varepsilon})\), wo \(\varepsilon\) eine beliebig kleine positive Größe bezeichnet, so heißt \(g(x)\) von der endlichen \((k, \varrho)\). Wächst \(g(x)\) aber schneller als \(e_{k+1} (x^\varrho)\), wie groß\ auch \(k\) sei, so hat die Funktion eine transfinite Ordnung; Funktionen dieser Art werden im folgenden ausgeschlossen. Während \textit{Boutroux} (F. d. M. \textit{35}, 411, 1904, JFM 35.0411.01) eine Einteilung der ganzen Funktionen endlicher Ordnung gegeben hatte, die auf der Betrachtung ihrer Nullstellen beruht, geht \textit{Maillet} von der Darstellung durch eine Potenzreihe aus und faßt die Abnahme der Koeffizienten ins Auge. Für die Einzelheiten muß\ auf die Abhandlung selbst verwiesen werden. Den Schluß\ bilden Anwendungen auf die Theorie der Differentialgleichungen. Als Probe seien folgende Sätze angeführt. 1. Die Differentialgleichung: \[ \frac{d^k y}{dx^k} +A_1\;\frac{d^{k-1} y}{dx^{k-1}} +\cdots + A_{k+1} =0, \] in der die \(A_1, \dots, A_{k+1}\) Polynome in \(x\) bedeuten, deren Grade höchstens gleich \(q\) sind, hat zum allgemeinen Integral eine ganze Funktion, deren Ordnung endlich und höchstens gleich \(q+k\) ist, oder ein Polynom. 2. Wenn in dem Systeme der Differentialgleichungen: \[ \frac{dx_k}{dt} =a_{k1} x_1 +\cdots + a_{kn} x_n \qquad (k=1, 2, \dots, n) \] die \(a_{k1},\dots, a_{kn}\) ganze transzendente Funktionen von \(t\) sind, deren Ordnung höchstens \((k ,\varrho)\) ist, so haben die Integrale für \(t=\infty\) höchstens die Ordnung von \(e_{k+2} (t^{\varrho+\varepsilon})\), wo \(\varepsilon\) eine beliebig kleine positive Größe bedeutet. Sind im besonderen die \(a_{k1} , \dots, a_{kn}\) Polynome in \(t\), deren Grad nicht größer als \(q\) ist, oder gleich der Summe eines solchen Polynoms und einer Funktion von \(t\), die für \(t=\infty\) eindeutig und endlich ist, so gibt es eine Zahl \(l\) von der Beschaffenheit, daß\ die absoluten Beträge der \(x_k\) für \(t=\infty\) Ordnungen besitzen, die höchstens gleich der Ordnung von \(e^{l | t|^{q+1}}\) sind.
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