The Boston Colloquium 1903. Part II: Forms of non-Euclidean space. (Q1501547)
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scientific article; zbMATH DE number 2650693
| Language | Label | Description | Also known as |
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| English | The Boston Colloquium 1903. Part II: Forms of non-Euclidean space. |
scientific article; zbMATH DE number 2650693 |
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The Boston Colloquium 1903. Part II: Forms of non-Euclidean space. (English)
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1903
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``Zweck der gegenwärtigen Vorlesungen ist die Darstellung besonders jener nichteuklidischen Raumformen, die von \textit{Clifford, Klein} und \textit{Killing} durchforscht und von dem letzten Autor die \textit{Clifford-Klein}schen Raumformen genannt sind [Math. Ann. 39, 257--278 (1891; JFM 23.0529.01)]. Um der Klarheit willen ist es notwendig, mit der Geometrie eines beschränkten Teiles des Raumes zu beginnen. Hier ist der Verf. der Entwicklung seines eigenen Artikels über ``Space of constant curvature'' gefolgt [Ann. Math. (2) 3, 71--112 (1902; JFM 33.0640.01)], auf den der Leser wegen der Hinweise auf die Literatur und vollständigeren Behandlung einiger Dinge aus den ersten fünf Paragraphen dieser Vorlesungen verwiesen wird. Der festgehaltene Standpunkt ist der, daß\ der objektive Raum gewisse Erscheinungen der Form, Lage und Größe darbietet, welche, wie andere physikalische Erscheinungen, der Aufklärung bedürfen. Diese Aufklärung gibt der Geometer durch die Annahme gewisser Hypothesen, zu deren Bildung er volle Freiheit hat, falls sie mit sich selbst verträglich sind. Der Prüfstein der Gültigkeit der Hypothesen liegt in ihren Ergebnissen. Wir machen zunächst Hypothesen, die den Ideen der berühmten \textit{Riemann}schen Habilitationsschrift folgen.'' ``Es wird zugegebenen, daß Fragen aufgeworfen werden können, die noch hinter diesen Hypothesen liegen, wie z. B. die Möglichkeit ihrer Zurückführung auf einfachere Axiome; aber die Erörterung solcher Fragen liegt außerhalb unseres gegenwärtigen Bereiches. Die \textit{Riemann}sche Methode hat für uns den doppelten Vorteil, den unmittelbaren Gebrauch der analytischen Methoden zu gestatten und die Erörterung anfangs auf ein kleines Raumgebiet zu beschränken. Eine so in einem kleinen Raumgebiete entwickelte Geometrie wird auf den ganzen Raum mittels neuer Hypothesen ausgedehnt, die im wesentlichen die von \textit{Killing} in seinen ``Grundlagen der Geometrie'' gebrauchten sind. Bei der weiteren Entwicklung sind die Ideen dieses oben genannten Werkes maßgebend gewesen.'' I. Die beiden ersten Hypothesen. II. Definitionen. III. Die dritte Hypothese. IV. Das Linienelement. V. Geometrie in einem beschränkten Raumgebiete. VI. Die vierte und die fünfte Hypothese. VII. Das erweiterte Koordinatensystem. VIII. Der Hülfsraum \(\varSigma\). IX. Raumformen, welche freie Bewegung als ein Ganzes gestatten. X. Raumformen, welche nicht freie Bewegung als ein Ganzes gestatten.
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