Eine neue Art die Photogrammetrie bei flüchtigen Aufnahmen zu verwenden. (Q1501786)

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Eine neue Art die Photogrammetrie bei flüchtigen Aufnahmen zu verwenden.
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    Eine neue Art die Photogrammetrie bei flüchtigen Aufnahmen zu verwenden. (English)
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    1904
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    Unter flüchtigen photogrammetrischen Aufnahmen versteht der Verf. solche, bei denen die Standpunkte des photographischen Apparats nicht durch eigene Messungen höheren Genauigkeitsgrades festgelegt werden. Begnügt man sich bei derartigen Aufnahmen nicht mit der Kenntnis der inneren Orientierung (Bildweite und Hauptpunkt) des verwendeten Apparats, sondern nimmt man noch die leicht genau auszuführende Orientierung gegen die Lotrichtung und unter Umständen auch die weniger sichere Orientierung gegen die Nordsüdrichtung mittels der Magnetnadel hinzu, so vereinfachen sich die Konstruktionen wesentlich, und außerdem läßt sich die Genauigkeit steigern. Legt man auf den letzteren Umstand weniger Gewicht, so kann man die Konstruktionen rein graphisch ausführen und erzielt dadurch Raschheit und Übersichtlichkeit. Bei alleiniger Kenntnis der inneren Orientierung gelingt die Rekonstruktion des Objektes nur auf dem Wege des Tastens. Bei Zuhülfenahme der Orientierung gegen die Lotrichtung aber führt der Verf. die Aufgabe auf eine einzige Gleichung sechsten Grades zurück, die sich durch eine sehr anschauliche geometrische Konstruktion ersetzen läßt. Alle Verwicklungen dagegen fallen fort, wenn man noch die magnetische Orientierung benutzt; dann läuft die Lösung auf das Ziehen gerader Linien hinaus. Das Verfahren findet eine beachtenswerte Erweiterung, wenn zur Bestimmung des Objektes mehr als zwei Photographien zu Gebote stehen, wie es in der Praxis stets der Fall ist.
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