Sur les groupes hypoabéliens. (Q1502452)

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scientific article; zbMATH DE number 2652968
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    Sur les groupes hypoabéliens.
    scientific article; zbMATH DE number 2652968

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      Sur les groupes hypoabéliens. (English)
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      1904
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      Eine hypoabelsche Gruppe \(G\) wird von den linearen homogenen Substitutionen gebildet, welche eine quadratische Form \(\varPhi\) von ungerader Diskriminante in \(2n\) Variablen mit Koeffizienten mod.2 in sich transformieren. Da die quadratische Form \(\varPhi\) linear in eine der zwei Normalformen: \[ \sum_1^n x_k y_k \;\text{ oder }\;x_1^2 + y_1^2 + \sum_1^n x_k y_k \] übergeführt werden kann, gibt es, den zwei Normalformen entsprechend, eine erste und eine zweite hypoabelsche Gruppe. Die hypoabelschen Substitutionen lassen sich in ungerade und gerade einteilen; die letzteren bilden innerhalb \(G\) eine invariante Untergruppe vom Index 2, wie \textit{C. Jordan} in seinem Traité des substitutions (1870) gezeigt hat. Eine gerade Substitution war nach \textit{C. Jordan} dadurch zu charakterisieren, daß\ man die zugrunde liegende Form \(\varPhi\) auf die Normalform zurückführte und darauf die Art der Zusammensetzung einer zu der vorgelegten Substitution ähnlichen Substitution, welche die Normalform in sich transformiert, aus gewissen kanonischen Bestandteilen studierte. Ein einfacheres Kriterium dafür, ob eine hypoabelsche Substitution gerade oder ungerade ist, findet man bei \textit{L. E. Dickson}, Linear groups with an exposition of the Galois field theory (1901), S. 206; auch dieses setzt die voraufgehende Reduktion von \(\varPhi\) auf die Normalform voraus. Hier gibt Verf. ein Kennzeichen für den Charakter einer geraden hypoabelschen Substitution, das von einer voraufgehenden Überführung des \(\varPhi\) in eine Normalform unabhängig ist und nur die Untersuchung der charakteristischen Funktion der betreffenden Substitution verlangt. Man vergleiche auch die im nächsten Jahrgange zu besprechende ausführliche Arbeit des Verf., ``Mémoire sur les formes quadratiques, suivant un module premier \(p\), invariantes par une substitution linéaire donnée'', Journ. de Math. (6) 1, 217, 1905.
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