Hydrodynamische Untersuchungen. Aus dem Nachlasse zusammengestellt von W. Wien. (Q1503116)
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scientific article; zbMATH DE number 2654790
| Language | Label | Description | Also known as |
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| English | Hydrodynamische Untersuchungen. Aus dem Nachlasse zusammengestellt von W. Wien. |
scientific article; zbMATH DE number 2654790 |
Statements
Hydrodynamische Untersuchungen. Aus dem Nachlasse zusammengestellt von W. Wien. (English)
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1904
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Über diese nachgelassenen Arbeiten berichten wir mit den Worten von W. Wien. Die folgenden Untersuchungen über hydrodynamische Probleme habe ich aus Papieren, die mir Koenigsberger zur Durchsicht übergeben hatte, zusammengestellt. Die Ausbeute ist eine recht geringe geworden, da der bei weitem größte Teil der Papiere teils Anfänge der veröffentlichten Abhandlungen, teils abgebrochene Rechnungen enthielt, deren Durchführung offenbar nicht gelang. Daß in den sehr umfangreichen Rechnungen über Wasserwogen keine neuen durchführbaren Entwicklungen vorhanden sind, glaube ich auf Grund früheren eingehenden Studiums dieser Fragen garantieren zu können. Ich habe von diesen daher nur eine kleine, fast druckfertige und daher ganz ungeändert gelassene Abhandlung (Nr. 1 ``Wasserwogen'') für die Veröffentlichung geeignet gefunden, die zwar nichts besonders Neues enthält, aber wegen der originellen Behandlungsweise bemerkenswert ist. Die beiden kleinen Aufsätze Nr. II (``Stationäre Bewegungen in kompressiblen Flüssigkeiten, die um eine Achse symmetrisch sind'') und Nr. III (``Stabilität stationärer Wirbel'') behandeln die Bewegung kompressibler Flüssigkeiten, bei denen Symmetrie um eine Achse herrscht. Da die bisherige mathematische Behandlung der Zyklonen fast nur unter der Voraussetzung einer inkompressiblen Flüssigkeit gelungen ist, so sind diese Entwicklungen von besonderem Wert. Beide Betrachtungen waren nicht abgeschlossen, aber so weit geführt, daß ein Abschluß ohne Schwierigkeit zu erreichen war. Nr. IV (``Aufrollende Wirbel'') behandelt die sehr originelle Frage nach dem Verhalten spiralig sich aufrollender Wirbel. Es finden sich hierüber mehrere Ansätze, die von gleichen Voraussetzungen ausgehen, aber alle abgebrochen werden, offenbar weil die mathematische Entwicklung nicht genügt, um die Grenzbedingung gleichen Drucks an beiden Seiten der spiraligen Unstetigkeitsfläche zu erfüllen. Trotzdem habe ich diese Betrachtung aufgenommen, weil sich vielleicht eine weitergehende Analyse wird anknüpfen lassen. Meine Zusätze und Fortsetzungen sind von dem Helmholtzschen Text durch kleineren Druck unterschieden.
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