On the Newtonian potential. (Q1503173)
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scientific article; zbMATH DE number 2654856
| Language | Label | Description | Also known as |
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| English | On the Newtonian potential. |
scientific article; zbMATH DE number 2654856 |
Statements
On the Newtonian potential. (English)
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Die vom Verf. behandelten Fragen hängen mit der Potentialtheorie nur sehr lose zusammen. Sie betreffen die Eigenschaften von Funktionen, die zum Newtonschen Potential in derselben Beziehung stehen, wie die Funktionen komplexer Variablen zum logarithmischen Potential. Derartige Funktionen müssen die Eigenschaft haben, durch Anwendung des Hamiltonschen Operators \[ \nabla = i\frac{\partial}{\partial x} + j\frac{\partial}{\partial y} + k\frac{\partial}{\partial z} \] zu verschwinden; sie werden deshalb Hamiltonsche Funktionen genannt. Ihre Theorie ist aus einem doppelten Grunde eine verhältnismäßig beschränkte: einmal geht bei irgendwelcher Kombination zweier oder mehrerer dieser Funktionen ihre charakteristische Eigenschaft in der Regel verloren, außer bei der Addition; sodann kann man das Unendliche nicht als einen Punkt behandeln, da die Operation \(\nabla\) bei der Inversion nicht ungeändert bleibt. Zunächst wird gezeigt, wie man solche Funktionen bilden kann. Sind \(W\) und \(X\) zwei Potentialfunktionen, also \[ \nabla^2W = 0\text{ und }\nabla^2X = 0, \] und bestimmt man zwei andere Funktionen \(Y\), \(Z\) durch die Gleichungen \[ \frac{\partial Y}{\partial x} = \frac{\partial X}{\partial y} - \frac{\partial W}{\partial z},\quad \frac{\partial Z}{\partial x} = \frac{\partial X}{\partial z} + \frac{\partial W}{\partial y}, \] so ist \[ W + iX + jY + kZ \] eine Hamiltonsche Funktion; ebenso ist \[ \nabla(P + iQ + jR + kS) \] eine solche, wenn \(P\), \(Q\), \(R\), \(S\) vier beliebige Potentialfunktionen sind. Dem Cauchyschen Satze entspricht der folgende: Ist \(U\) eine Hamiltonsche Funktion, die innerhalb eines von einer geschlossenen Fläche \(\sigma\) begrenzten Raumes und auf \(\sigma\) selbst keine Singularitäten besitzt, so ist \[ \int(d\sigma\cdot U) = 0. \] Ebenso ist \[ \int\nabla P\cdot d\sigma\cdot U = 0, \] wenn \(P\) eine Potentialfunktion ist, die innerhalb oder auf \(\sigma\) ebenfalls keine Singularitäten besitzt. --- Ist \(\varrho\) der Abstand der Punkte \(x\), \(y\), \(z\) und \(x'\), \(y'\), \(z'\); liegt letzterer ferner innerhalb \(\sigma\) und nimmt \(U\) in ihm den Wert \(U'\) an, so ist \[ \frac1{4\pi} \int \frac{\partial^{a+b+c}\left(\nabla\frac1{\varrho}\right)}{\partial x^a\partial y^b\partial z^c}d\sigma U = (-1)^{a+b+c} \frac{\partial^{a+b+c}U'}{\partial x'^a\partial y'^b\partial z'^c}, \] eine Gleichung, aus der sich Reihenentwicklungen analog dem Mac Laurinschen oder analog dem Laurentschen Satze ergeben. Nachdem einige einfache rationale Hamiltonsche Funktionen bestimmt sind und bei ganzen rationalen Funktionen die Zahl der in ihnen auftretenden willkürlichen Konstanten ermittelt ist, werden speziell solche Funktionen betrachtet, deren skalarer Teil \(W\) verschwindet, und es wird gezeigt, wie man dreifach periodische Hamiltonsche Funktionen bilden kann. Ist \(\varrho\) der Abstand der Punkte \(x\), \(y\), \(z\) und \[ m_1\alpha_1 + m_2\alpha_2 + m_3\alpha_3,\quad m_1\beta_1 + m_2\beta_2 + m_3\beta_3,\quad m_1\gamma_1 + m_2\gamma_2 + m_3\gamma_3, \] und setzt man \[ \nabla\frac1{\varrho} = f(x,y,z,m_1,m_2,m_3), \] so hat z. B. \[ \begin{split} \sum_{m_1=-\infty}^{+\infty} &\sum_{m_2=-\infty}^{+\infty} \sum_{m_3=-\infty}^{+\infty} \{f(x-p, y-q, z-r, m_1, m_2, m_3)\\ &\quad -f(x_0-p, y_0-q, z_0-r, m_1, m_2, m_3)\\ &\quad\quad -f(x-p_0, y-q_0, z-r_0, m_1, m_2, m_3)\\ &\quad\quad\quad +f(x_0-p_0, y_0-q_0, z_0-r_0, m_1, m_2, m_3)\}\end{split} \] die verlangte Eigenschaft. Es tritt hier also ein Periodenparallelepipedon auf, das analog dem Periodenparallelogramm der elliptischen Funktionen ist, und diese Analogie führt auf eine Reihe weiterer Eigenschaften der dreifach periodischen Funktionen.
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