Sur les déformations permanentes et l'hystérésis. Sixième mémoire: L'inégalité de Clausius et l'hystérésis. Septième mémoire: Hystérésis et viscosité. (Q1503208)
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scientific article; zbMATH DE number 2654887
| Language | Label | Description | Also known as |
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| English | Sur les déformations permanentes et l'hystérésis. Sixième mémoire: L'inégalité de Clausius et l'hystérésis. Septième mémoire: Hystérésis et viscosité. |
scientific article; zbMATH DE number 2654887 |
Statements
Sur les déformations permanentes et l'hystérésis. Sixième mémoire: L'inégalité de Clausius et l'hystérésis. Septième mémoire: Hystérésis et viscosité. (English)
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1904
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I. In der dritten Abhandlung ``Sur les déformations permanentes et l'hystérésis'' (1896) hatte der Verf. eine Ausdehnung der Clausiusschen Ungleichung auf die mit Hysterese behafteten Systeme angestrebt; diese etwas unvermittelte Ausdehnung führte zu unzulässigen Ergebnissen. Nachdem Duhem die Widersprüche, zu denen man durch gewisse unberechtigte Verallgemeinerungen der Clausiusschen Ungleichung geführt werden würde, augenfällig gemacht hat, unternimmt er es nun, zu zeigen, unter welcher Form die aus dieser Ungleichheit gezogenen Folgerungen auf die der Hysterese fähigen Körper übertragen werden können. Die wesentliche Hypothese, auf welche er seine Analyse stützt, ist die Unmöglichkeit des Perpetuum mobile, die in diese Fassung gekleidet wird: Bei jedem isothermen und nicht umkehrbaren Kreisprozeß ist die Arbeit der äußeren Kräfte positiv. Dieses Postulat ermöglicht im besonderen den Nachweis des folgenden Satzes: Jeder stabile natürliche Zustand ist dem Gesetze der isothermen Verrückung des Gleichgewichts unterworfen. II. In den früheren Abhandlungen hatte sich Duhem fast ausschließlich mit den unendlich langsamen Wandlungen der mit Hysterese behafteten Systeme beschäftigt; mit andern Worten, er hatte die Statik dieser Systeme erforscht. Nur gelegentlich hatte er die Dynamik dieser Systeme gestreift. Um von der Statik zur Dynamik überzugehen, hatte er von dem d'Alembertschen Prinzip Gebrauch gemacht, sich aber darauf beschränkt, die äußeren Aktionen durch die Summe aus diesen Aktionen und aus den Wirkungen der Trägheit zu ersetzen; er hatte übrigens die Bemerkung gemacht, daß ein solches Verfahren zum Übergang aus der Statik in die Dynamik die passiven Widerstände als verschwindend annimmt. Von dieser einschränkenden Bedingung sucht er sich in der 7. Abhandlung zu befreien. Er erinnert zunächst an die Wandlungen, die man an dem d'Alembertschen Prinzipe bei der Erforschung der der Hysterese ermangelnden Systeme hat vornehmen müssen, um von der Statik zur Dynamik überzugehen; man muß zu jeder auf die äußere Aktion bezüglichen Variable nicht nur die Wirkung der Trägheit hinzufügen, sondern auch die der Zähigkeit. Die Wirkungen der Trägheit verschwinden, wenn alle allgemeinen Geschwindigkeiten verschwinden; bei jeder wirklichen Wandlung ist die Arbeit dieser Aktionen negativ. Dieses bei der Ergänzung des d'Alembertschen Prinzips gewonnene Prinzip dehnt der Verf. auf die mit Hysterese behafteten Systeme aus. Er nennt ``vollständige Aktion'' bezüglich einer Variable die Summe der drei Aktionen: der äußeren, derjenigen der Trägheit und der Zähigkeit, ``bekannte Aktion'' aber die Summe der äußeren Aktion und derjenigen der Trägheit; diese letztere Summe stellt nämlich tatsächlich das dar, was das Experiment mehr oder weniger direkt im allgemeinen zu erkennen gestattet. Um von der Statik der mit Hysterese behafteten Systeme zur Dynamik derselben Systeme überzugehen, genügt es, bei allen Gesetzen die ``vollständige Aktion'' an die Stelle der ``äußeren Aktion'' zu setzen, ohne irgendwie ihre Gestalt zu ändern; diese Gestalt scheint ungemein stark abgewandelt, wenn man die Aufmerksamkeit nicht auf die vollständige sondern die bekannte Aktion richtet. Wir wollen im besonderen ein von einer einzigen Variable abhängiges System betrachten. Der Punkt, welcher zur Ordinate diese Variable, zur Abszisse die vollständige Aktion hat, beschreibt den ``vollständigen Riß''; der Punkt, welcher die nämliche Ordinate und zur Abszisse die ``bekannte Aktion'' hat, beschreibt den ``bekannten Riß''. Der erstere Riß gehorcht denselben Gesetzen, wie der auf die unendlich langsamen Wandlungen bezügliche Riß der Hysterese; wenn die Wandlung schnell eintritt, kann der ``bekannte Riß'' ungemein verschieden von dem ``vollständigen Riß'' sein. Die Beziehungen, welche diese beiden Risse zueinander haben, bilden den Hauptgegenstand der Untersuchungen des Verf.; im besonderen beschäftigt er sich mit den Änderungen im Verhalten eines geschlossenen Kreisprozesses je nach der größeren oder geringeren Schnelligkeit, mit der er durchlaufen wird.
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