Electromagnetic phenomena in a system which moves around with arbitrary speed, which is smaller than the speed of light. (Q1503340)
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scientific article; zbMATH DE number 2655028
| Language | Label | Description | Also known as |
|---|---|---|---|
| default for all languages | No label defined |
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| English | Electromagnetic phenomena in a system which moves around with arbitrary speed, which is smaller than the speed of light. |
scientific article; zbMATH DE number 2655028 |
Statements
Electromagnetic phenomena in a system which moves around with arbitrary speed, which is smaller than the speed of light. (English)
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1904
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Da die neueren Versuche sämtlich das Resultat haben, daß\ auch ein Einfluß\ zweiter Ordnung der Erdbewegung nicht zu konstatieren ist, hat Verf. es für nötig gefunden, der von ihm und \textit{FitzGerald} gemachten Hypothese eine allgemeinere Grundlage zu geben. Er stellt zunächst die Grundgleichungen der Elektronentheorie auf für ein mit einer geringeren Geschwindigkeit als der des Lichtes sich bewegendes System und transformiert dann die Gleichungen auf ein System, das gegen das erste in der Bewegungsrichtung deformiert ist. Er erhält hierdurch Gleichungen, die ihm gestatten, die in dem einen Felde gegebenen Punkte, bzw. Funktionen sofort auch in dem anderen Felde zu finden. Hiernach führt er die Hypothese ein, daß\ die Elektronen ihre Dimensionen in der Bewegung dieser Deformation entsprechend ändern, während sie in der Ruhe Kugeln sind, und daß\ die Kräfte, die zwischen ungeladenen Partikeln und zwischen solchen und Elektronen bestehen, in gleicher Weise wie die elektrischen Kräfte in einem elektrostatischen System durch Translation beeinflußt werden. Es wird nun das elektromagnetische Moment eines einzelnen Elektrons berechnet; für die \textit{Abraham}sche quasi-stationäre Bewegung ergibt sich dann eine rein elektromagnetische Masse des Elektrons. Dann wird der Einfluß\ der Bewegung auf optische Phänomene betrachtet, wobei der Verf. zu dem Schlusse kommt, daß\ in der Deformation \((l,l,kl)\) das \(l=\text{const.}\) sein muß, und die Anwendung auf die übrigen neueren Versuche führt zu der allgemeinsten Hypothese, daß\ ``die Massen aller Partikel durch die Bewegung in gleicher Weise beeinflußt werden, wie die elektromagnetischen Massen der Elektronen''. Im weiteren wird die Theorie an \textit{Kaufmanns} Tabellen geprüft und gibt dabei ungefähr gleich gute Übereinstimmung, wie die \textit{Kaufmann}schen Formeln. Zum Schluß\ wird noch der Versuch von \textit{Trouton} diskutiert.
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