Über die Extinktion des Lichtes in einem optisch homogenen Medium von normaler Dispersion. (Q1503375)

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scientific article; zbMATH DE number 2655060
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    Über die Extinktion des Lichtes in einem optisch homogenen Medium von normaler Dispersion.
    scientific article; zbMATH DE number 2655060

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      Über die Extinktion des Lichtes in einem optisch homogenen Medium von normaler Dispersion. (English)
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      1904
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      Verf. bezeichnet als optisch homogen ein Mittel, in dem sowohl die einzelnen Partikel selbst klein sind gegen die Wellenlängen, als auch ihre gegenseitigen Abstände, während diese wieder so groß\ sein müssen, daß\ die Zwischenräume noch die Eigenschaften des Vakuums besitzen. in seinen früheren Arbeiten hatte der Verf. eine Annäherungsform der Schwingungsgleichung zu grunde gelegt, die für den Fall, daß\ die Lichtschwingungen nahe der Eigenperiode der Partikel verlaufen, vollkommen ausreicht. Jetzt leitet er die Formeln für den Fall normaler Dispersion ab, wo die Lichtschwingungen bedeutend von den Eigenschwingungen abweichen. Hier muß\ er daher die ursprüngliche Gleichung einführen. Er bekommt dadurch einen anderen Absorptionskoeffizienten, der sich von dem früheren nur durch den Faktor \(\lambda_{0}^{2}/\lambda^{2}\) unterscheidet, wo \(\lambda_{0}\) die Wellenlänge der Eigenschwingung des Moleküls, \(\lambda\) die der Strahlung sind, beide auf das Vakuum bezogen. Des Verf. Definition eines optisch homogenen Mittels trifft auch auf die von \textit{Rayleigh} 1881 unter ganz anderen Voraussetzungen behandelten trüben Medien zu. Bemerkenswerterweise sind die in beiden Theorien erhaltenen Extinktionskoeffizienten nahezu gleich, da sie beide auf der Annahme der Zerstreuung des Lichtes durch die Partikel beruhen.
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