Theorie der Elektrizität. 1. Band: Einführung in die \textit{Maxwell}sche Theorie der Elektrizität. Mit einem einleitenden Abschnitte über das Rechnen mit Vektorgrößen in der Physik. Von \textit{A. Föppl}. Zweite vollständig umgearbeitete Auflage. (Q1503428)

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    Theorie der Elektrizität. 1. Band: Einführung in die \textit{Maxwell}sche Theorie der Elektrizität. Mit einem einleitenden Abschnitte über das Rechnen mit Vektorgrößen in der Physik. Von \textit{A. Föppl}. Zweite vollständig umgearbeitete Auflage.
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      Theorie der Elektrizität. 1. Band: Einführung in die \textit{Maxwell}sche Theorie der Elektrizität. Mit einem einleitenden Abschnitte über das Rechnen mit Vektorgrößen in der Physik. Von \textit{A. Föppl}. Zweite vollständig umgearbeitete Auflage. (English)
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      1904
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      Der vorliegende erste Band trägt den Gegentitel: ``Einführung in die \textit{Maxwell}sche Theorie der Elektrizität'' und erscheint als Neuauflage des bekannten gleichnamigen \textit{Föppl}schen Lehrbuchs (F. d. M. 25, 1672, 1894, JFM 25.1672.01). Der jetzige Herausgeber \textit{Abraham} beschränkt sich in diesem ersten Bande auf die Auseinandersetzung der \textit{Maxwell-Hertz}schen Theorie, während die \textit{Lorentz}sche Elektronentheorie einem zweiten Bande des Gesamtwerks vorbehalten bleibt. Die Bezeichnung schließt sich im wesentlichen an die Enzyklopädie an; so wird z. B. das Vektorprodukt durch eckige Klammern dargestellt. Wie in der ersten Auflage ist ein Abschnitt über Vektoren und Vektorfelder vorausgeschickt und durch Untersuchungen über polare und axiale Vektoren, über Tensortripel, Doppelquellen, Doppelschichten bewegte Bezugsysteme u. a. ergänzt. -- Der zweite Abschnitt behandelt, unter Heranziehung typischer Beispiele, vor allem der Theorie des Probekügelchens, das elektrische Feld, und zwar das elektrostatische Feld im Luftraum und die Dielektrika, sowie die Energie und die ponderomotorischen Kräfte des elektrostatischen Feldes; außerdem den elektrischen Strom. Bei der Besprechung der Maßeinheiten wird darauf hingewisen, daß\ es vom Standpunkte der Elektronentheorie naturgemäß\ erscheint, wahre und freie Ladung durch dieselbe Einheit zu messen. -- Das dritte Kapitel ist dem elektromagnetischen Felde, mit Ausschluß\ der ferromagnetischen Körper, gewidmet. Es wird zunächst die magnetische Induktion mit Hülfe der Probespule definiert; daraus ergibt sich die Quellenfreiheit dieses Vektors; die Analogie mit dem Vektor \(\mathfrak E\) des elektrostatischen Feldes tritt hierdurch scharf hervor. Die Feldgleichungen werden zunächst auf quasi-stationäre Ströme angewandt; dies führt auf die für die drahtlose Telegraphie wichtigen Theorien der elektrischen Resonanz von \textit{V. Bjerknes} und der Schwingungen gekoppelter Systeme von \textit{M. Wien}. Die elektromagnetischen Wellen, welche sodann untersucht werden, erfordern ein Zurückgreifen auf die allgemeinen Feldgleichungen. An der Hand der Versuche von \textit{E. Hagen} und \textit{H. Rubens} wird gezeigt, daß\ bei den Metallen die von der \textit{Maxwell}schen Theorie postulierte Beziehung \(i=\sigma\mathfrak E\) zwischen der Stromdichte \(\mathfrak i\), der spezifischen Leitfähigkeit \(\sigma\) und der Feldstärke \(\mathfrak E\) selbst für die hohen Frequenzen der Wärmestrahlen noch gültig bleibt. Hieran schließen sich weitere Untersuchungen über das Eindringen der Schwingungen in Metalle und über die Wellen längs zylindrischer Leiter, in Kabeln, längs paralleler Drähte, sowie über den \textit{Poynting}schen Energiestrom. -- Der vierte Abschnitt behandelt zunächst die ferromagnetischen Körper, nämlich Hysteresis, den remanenten Magnetismus, die Äquivalenz von Magneten und elektrischen Stömen, die ponderomotorischen Kräfte zwischen permanenten Magneten und elektrischen Strömen und die eingeprägten magnetischen Kräfte. Während schon \textit{Föppl} in der ersten Auflage eine Theorie der magnetischen Härte zu geben versucht hatte, wird hervorgehoben, daß\ die Schwierigkeiten dieser Elektrodynamik bewegter Körper; die Konsequenzen der \textit{Maxwell-Hertz}schen Theorie für die \textit{Maxwell}schen Spannungen, die erste Hauptgleichung für bewegte Körper; die Untersuchungen von \textit{A. Eichenwald} über den \textit{Rowland}effekt und den \textit{Röntgen}strom nebst den Betrachtungen über relative und absolute Bewegung bilden den Übergang zur \textit{Lorentz}schen Elektronentheorie, welche in einem zweiten Bande folgen soll. Aus den vorstehenden Andeutungen ist ersichtlich, daß\ der jetzige Herausgeber die im letzten Jahrzehnt gemachten Fortschritte der Theorie der Elektrizität durchweg berücksichtigt hat.
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