Wirkung elektrischer Schwingungen in optisch aktiven Körpern. (Q1503541)

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Wirkung elektrischer Schwingungen in optisch aktiven Körpern.
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    Wirkung elektrischer Schwingungen in optisch aktiven Körpern. (English)
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    1904
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    In einer früheren Arbeit (Gött. Nachr. 1903, 188) hat Verf. darauf hingewiesen, daß\ für Medien von einer physikalischen Symmetrie, welche durch Inversion ineinander übergehende Koordinatenkreuze ungleichwertig macht, und die somit die Eigenschaft haben, daß\ in ihnen ein Vektorfeld von polaren Charakter ein solches von axialem erregen kann und umgekehrt, zwischen den Komponenten \(X\), \(Y\), \(Z\) eines polaren und denen \(A\), \(B\), \(C\) eines axialen Vektors lineare Beziehungen von der Gestalt \[ X=a_{11}A+A_{12}B+a_{13}C,\ldots \] möglich sind. Auch für isotrope Körper, in welchen zwar entgegengesetzte Richtungen, nicht aber entgegengesetzte Drehungen gleichwertig sind (die Verf. pseudoisotrop nennt), können derartige Beziehungen in der Form \[ X=aA, \quad Y=aB, \quad Z=aC \] auftreten. Es wird die Theorie dieser Medien allgemeinen entwickelt und gefolgert, daß\ eine parallel der \(Z\)-Achse stattfindende elektrische Schwingung in dem aktiven Körper eine rotatorische elektrische Schwingung um die \(Z\)-Achse hervorruft. Die Theorie wird spezialisiert für den Fall, daß\ der aktive Körper durch eine Rotationsfläche um die \(Z\)-Achse begrenzt ist, insbesondere für eine Kugel. Das Resultat ist der Beobachtung wohl noch zugänglich, doch ist die experimentelle Bestätigung noch nicht abgeschlossen.
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