Gedächtnisrede auf \textit{Immanuel Lazarus Fuchs} (geb. am 5. Mai 1833, gest. am 26. April 1902). (Q1506509)
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scientific article; zbMATH DE number 2658866
| Language | Label | Description | Also known as |
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| English | Gedächtnisrede auf \textit{Immanuel Lazarus Fuchs} (geb. am 5. Mai 1833, gest. am 26. April 1902). |
scientific article; zbMATH DE number 2658866 |
Statements
Gedächtnisrede auf \textit{Immanuel Lazarus Fuchs} (geb. am 5. Mai 1833, gest. am 26. April 1902). (English)
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1902
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Die am 5. Mai 1902 im Mathematischen Verein der Universität Berlin gehaltene Gedächtnisrede ist ein glänzendes Zeugnis für die Dankbarkeit und Verehrung, die der Vortragende seinem plötzlich dahingeschiedenen Freunde gezollt hat, dem er nur zu bald in den Tod nachfolgen sollte. \textit{Immanuel Lazarus Fuchs} wurde am 5. Mai 1833 zu Moschin in der Provinz Posen geboren, besuchte bis 1853 das Friedrich Wilhelms-Gymnasium zu Posen, studierte in Berlin, wo er bei \textit{Dirichlet, Kummer, Borchardt} und \textit{Weierstraß} hörte, wurde dann Lehrer an der Friedrichs-Werderschen Gewerbeschule zu Berlin und habilitiere sich daselbst 1865 an der Universität. Die im Programm der genannten Schule zu Ostern 1865 veröffentliche Abhandlung: ``Zur Theorie der linearen Differentialgleichungen mit veränderlichen Koeffizienten'' wurde der Ausgangspunkt einer der wichtigsten Disziplinen der höheren Analysis und hat den Namen \textit{Fuchs} in der Geschichte der Mathematik berühmt gemacht. Der Vortragende schildert die Bedeutung der neuen Theorie der linearen Differentialgleichungen für einen großen und wichtigen Teil der analytischen Forschung und erwähnt die ferneren folgenreichen Untersuchungen ihres Begründers. Bald nach dem Erscheinen obiger Programmabhandlung wurde \textit{Fuchs} außerordentlicher Professor, ging 1869 als ordentlicher Professor nach Greifswald, 1874 nach Göttingen und im folgenden Jahre nach Heidelberg. Von hier kehrte er 1884 nach Berlin zurück. Mit einer Charakteristik des Verstorbenen als Lehrer und Mensch schließt die pietätvolle Rede.
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