Über lineare Differentialgleichungen mit vertauschbarer Basis der Monodromiegruppe. (Q1507261)

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scientific article; zbMATH DE number 2659808
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    Über lineare Differentialgleichungen mit vertauschbarer Basis der Monodromiegruppe.
    scientific article; zbMATH DE number 2659808

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      Über lineare Differentialgleichungen mit vertauschbarer Basis der Monodromiegruppe. (English)
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      1902
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      ``Der vorliegenden Untersuchung liegt eine gewöhnliche lineare Differentialgleichung mit algebraischen Koeffizienten unter der Annahme, daß\ ihre Monodromiegruppe in einer \((2p + 1)\)-fach zusammenhängenden \textit{Riemann}schen Fläche durch eine vertauschbare Basis erzeugt wird, zugrunde. Der Fall \(p = 1,\) wo sich die Koeffizienten als eindeutige doppeltperiodische Funktionen eines Argumentes darstellen lassen, wurde schon vielfach behandelt (vergl. \textit{Schlesinger:} Handbuch der linearen Differentialgleichungen \(\text{II}_2,\) 403ff.). Setzt man dabei voraus, daß\ die Integrale in der Umgebung jedes einzelnen Punktes eindeutig sein sollen, dann besteht die Basis der Monodromiegruppe aus jenen zwei Substitutionen, welche die Integrale beim Vermehren des Argumentes um eine Periode erleiden. Die Eindeutigkeit der Integrale hat hier die Vertauschbarkeit dieser Basissubstitutionen zur unmittelbaren Folge. -- Im allgemeinen Falle, wo \(p > 1\) ist, folgt aus der Eindeutigkeit der Integrale in der Umgebung jedes einzelnen Punktes noch keineswegs die Vertauschbarkeit der Substitutionen an den Querschnitten, welche die Riemannsche Fläche einfach zusammenhängend machen. Da jedoch gerade diese Vertauschbarkeit im Falle \(p = 1\) die eigentliche Quelle der weiteren Resultate ist, wurde hier nicht die Eindeutigkeit der Integrale, sondern die Vertauschbarkeit der Monodromiegruppe vorausgesetzt. Unter dieser Annahme wird den Integralen gleichzeitig für die ganze \textit{Riemann}sche Fläche eine einfache analytische Form gegeben. Zur Darstellung der Integrale reichen nebst den eindeutigen Funktionen schon die algebraischen Integrale der drei Gattungen hin.'' Den Schluß\ der Arbeit bilden Spezialisierungen. (Vergl. F. d. M. 32, 330, 1901, JFM 32.0330.01 und JFM 32.0330.02).
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