Intorno ai fondamenti della geometria sopra le superficie algebriche. (Q1507967)

From MaRDI portal





scientific article; zbMATH DE number 2660737
Language Label Description Also known as
default for all languages
No label defined
    English
    Intorno ai fondamenti della geometria sopra le superficie algebriche.
    scientific article; zbMATH DE number 2660737

      Statements

      Intorno ai fondamenti della geometria sopra le superficie algebriche. (English)
      0 references
      0 references
      1902
      0 references
      \textit{Enriques} und \textit{Castelnuovo} haben (cf. F. d. M. 32, 622, 1901, JFM 32.0622.01) eine systematische Theorie der Geometrie auf den algebraischen Flächen entwickelt. Da die dort in \(\S\) 1 und \(\S\) 2 gegebenen Grundlagen nur sehr knapp gefaßt sind, hat \textit{Enriques} nunmehr eine ausführliche Einleitung in jene große Arbeit verfaßt. Sei \(F\) eine singularitätenfreie algebraische ``Fläche'' im Raume \(S_k\) von \(k\) Dimensionen. Durch eine lineare \(\infty^r\) Schar \[ \lambda_1f_1+\cdots +\lambda_{r+1}f_{r+1}=0 \] von Flächen wird auf \(F\) ein lineares System \(|C|\) von \(\infty^r\) Kurven \(C\) ausgeschnitten. Irgend ein fester gemeinsamer Punkt der Kurven \(C\), von der Multiplizität \(i\), heißt ein \(i\)-facher Basispunkt des Systems \(|C|\). Geht \(F\) durch eine birationale Transformation über in \(F_1\), so geht auch das System \(|C|\) auf \(F\) in ein System \(|C_1|\) auf \(F_1\) über. Ein \(i\)-facher Basispunkt von \(|C|\) geht dabei im allgemeinen über in einen eben solchen für \(|C_1|\). Dagegen verwandelt sich ein für die Transformation ``fundamentaler'' Basispunkt \(A\) von \(|C|\) in eine Kurve \(a\) auf \(F_1\), die dann eine ``Ausnahmekurve'' heißt. Diese Fundamentalpunkte \(A\) zerfallen in drei Klassen. Ist die Kurve \(a\) kein fester Bestandteil der Kurven \(C_1\), so wird \(A\) ``virtualmente non esistente'' genannt (erste Klasse). Ist dagegen \(a,\;i\)-mal gerechnet, ein fester Bestandteil der \(C_1\), so ist der \(i\)-fache Basispunkt \(A\) ``assegnato di molteplicità virtuale \(i\)'' (zweite Klasse). Ist endlich \(a\), schon \(j\)-mal \((j<i)\) gerechnet, ein fester Bestandteil der \(C_1\), so heißt \(A\) ``assegnato di molteplicità virtuale \(j\) e di molteplicità accidentale \(i\)'' (dritte Klasse). Ein System \(|C|\), virtual frei von Basispunkten auf \(F\), ist ein ``vollständiges'', wenn es nicht in einem umfassenderen System derselben Ordnung enthalten ist. Dann gilt der grundlegende Satz, daß\ irgend eine Kurve \(C\) auf \(F\) einem bestimmten vollständigen System \(|C|\) derselben Ordnung angehört. Der Begriff eines vollständigen Systems \(|C|\) nebst dem soeben erwähnten Satze läßt sich auf den Fall ausdehnen, daß\ \(|C|\) Basispunkte der zweiten Klasse enthält. Die Eigenschaft der Vollständigkeit eines Systems \(|C|\) ist dann gegenüber jeder birationalen Transformation von \(F\) eine invariante. Liegen zwei vollständige Systeme \(|C|\) und \(|K|\) auf \(F\) vor, so existiert ein bestimmtes vollständiges Summensystem \(|C+ K|\), das alle aus Kurven \(C\) und \(K\) zusammengesetzten Kurven enthält. Umgekehrt gibt es dann auch, unter gewissen Voraussetzungen über \(|C|\) und \(|K|\), ein bestimmtes Differenzsystem \(|C-K|\). Sind die Kurven \(C\) eines Systems reduzibel, so zerfallen sie in einen festen (allen gemeinsamen) Bestandteil und in einen variabeln irreduzibeln Teil. Nunmehr werden die gegenüber einer birationalen Transformation invarianten ``Charaktere'' eines \(\infty^r\)-Systems \(|C|\) eingeführt. Das ist einmal die ``Dimension'' \(r\) selbst, sodann das ``Geschlecht'' \(\pi\) und der ``Grad'' \(n\). Im Falle, wo \(|C|\) ein irreduzibles System ohne Basispunkte der dritten Klasse ist, ist \(\pi\) das Geschlecht der erzeugenden Kurve \(C\) und \(n\) die Anzahl der variabeln Schnittpunkte zweier erzeugenden \(C\). Sind dagegen \(i\)-fache akzidentale Basispunkte vorhanden, so ist \(\pi\) noch um \(\sum\frac{i(i-1)}{2}\) zu vermehren, \(n\) um \(\sum i^2\), und eine entsprechende Vermehrung tritt bei assignierten Basispunkten ein. Für die Geschlechter \(\pi_1,\pi_2,\pi\) und die Grade \(n_1,n_2,n\) der Systeme \(|C_1|, |C_2|, |C_1+C_2|\) gelten die Beziehungen: \[ \pi =\pi_1+\pi_2+i-1,\quad n=n_1+n_2+2i, \] wenn \(i\) die Zahl der virtualen Schnittpunkte von \(C_1\) und \(C_2\) bedeutet. Diese Beziehungen gestatten, die Begriffe Geschlecht und Ordnung auch auf reduzible Systeme \(|C|\) auszudehnen, und gelten dann wiederum für solche. Nunmehr wird der wichtige Begriff der \textit{Jacobi}schen Kurve eingeführt. Es liege ein Netz (eine \(\infty^2\) Schar) von Kurven auf \(F\) vor. der Ort der Doppelpunkte von Kurven des Netzes heißt die \textit{Jacobi}sche Kurve des Netzes. Zerlegt man ein beliebiges, aber mindestens zweifach unendliches Kurvensystem \(|C|\) auf \(F\) auf alle möglichen Weisen in Netze, so bilden sämtliche \textit{Jacobi}schen Kurven dieser Netze ein bestimmtes lineares System. Auf dem Begriff der \textit{Jacobi}schen Kurve beruht weiterhin der der adjungierten Kurven \(C'\) eines Systems \(|C|\) mit der fundamentalen Eigenschaft \(|C'+K| = |(C+K)'|\).
      0 references

      Identifiers