Il genere aritmetico ed il genere lineare, in relazione alle reti di curve tracciate sopra una superficie algebrica. (Q1507976)

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scientific article; zbMATH DE number 2660745
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    Il genere aritmetico ed il genere lineare, in relazione alle reti di curve tracciate sopra una superficie algebrica.
    scientific article; zbMATH DE number 2660745

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      Il genere aritmetico ed il genere lineare, in relazione alle reti di curve tracciate sopra una superficie algebrica. (English)
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      1902
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      Vom ``arithmetischen Flächengeschlecht'' kennt man, nach \textit{Zeuthen, Noether} und \textit{Enriques,} zwei verschiedene Erklärungen. Aber weder die eine noch die andere bietet eine gründliche Ähnlichkeit mit derjenigen des Geschlechts einer Kurve, zu der man durch Vergleichung zweier linearen Punktreihen derselben gelangt. In der vorliegenden Arbeit hat sich der Verf. die Aufgabe gestellt, die Definition des arithmetischen Flächengeschlechts auf die Vergleichung zweier Kurvennetze der Fläche zu gründen; die Arbeit selbst, welche der Anregung \textit{Segres} ihre Entstehung verdankt, wurde in ihrer Gestalt nach den Ratschlägen desselben vervollkommnet. Der Verf. betrachtet auf einer Fläche \(F\) von der Ordnung \(n\), welche nur gewöhnliche Singularitäten besitzt, eine Kurve \(K\), ein Kurvennetz und die \textit{Jacobi}sche Kurve \(J\) derselben; durch eine Anwendung des \textit{Chasles}schen Korrespondenzprinzips beweist er zuerst, daß\ ``die Anzahl der Durchschnittspunkte der Kurven \(K\) und \(J\), vermindert um die dreifache Anzahl der Durchschnittspunkte von \(K\) mit einer beliebigen Kurve des Netzes, dieselbe bleibt, wenn man das Netz nach Belieben wechselt''. Dieser Unterschied ist daher ein Charakter; welcher nur von der Kurve \(K\) und der sie enthaltenden Fläche \(F\) abhängt; hierfür schlägt der Verf. den Namen Eintauchungs-Charakter (carattere d' immersione) vor. Falls adjungierte Flächen \((n-4)\)-ter Ordnung existieren, so drückt der genannte Charakter die Anzahl derjenigen Durchschnittspunkte der Kurve mit einer adjungierten Fläche aus, welche auf der Doppelkurve nicht liegen; er ist eine Invariante in bezug auf alle birationalen Transformationen der Fläche \(F\). Durch Anwendung dieser Resultate beweist der Verf. nachher: ``Wenn auf \(F\) ein Kurvennetz gegeben ist, welches ohne Basispunkte und Fundamentalkurven ist, wenn ferner \(p\) das Geschlecht seiner Kurven und \(\pi\) dasjenige seiner \textit{Jacobi}schen Kurve ist, so bleibt der Ausdruck \[ \varOmega =\pi -6p+9 \] immer derselbe, wenn das Netz beliebig verändert wird''. Dieser Ausdruck ist daher ein Charakter von \(F\). Unter denselben Voraussetzungen, wenn \(\chi\) die Anzahl der Kurven des Netzes ist, deren jede eine Spitze besitzt, ist auch die Differenz \[ P_a=\frac{1}{24}\;\chi -p \] eine Invariante derselben Natur, welcher der Verf. den Namen \textit{``arithmetisches Geschlecht''} gibt, da sie (wie der Verf. selbst beweist) mit der Funktion zusammenfällt, welche gewöhnlich diesen Namen trägt. Auch \(P_a\) ist eine Invariante in bezug auf alle birationalen Transformationen der Fläche. Besitzt endlich \(F\) eine endliche Anzahl \(e\) ausgezeichneter Kurven, so ist \[ P^{(1)}=\varOmega +e \] eine absolute Invariante der Fläche; es ist das sogenannte \textit{``Liniengeschlecht''} der Fläche \(F\). Um eine Anwendung der auseinandergesetzten Begriffe und der Methoden zu geben, bestimmt der Verf. zum Schluß\ die Zahlen der Kurven eines auf einer beliebigen Fläche gezeichneten Netzes, deren jede eine Spitze oder zwei Doppelpunkte besitzt, wie auch die Zahlen der in Netzen enthaltenen Büschel, welche aus sich oskulierenden oder zweimal berührenden Kurven bestehen; die entspringenden Formeln enthalten als ganz besondere Fälle einige, welche \textit{Caporali} (Collectanea mathem.''; vgl. F. d. M. 13, 514, 1881, JFM 13.0514.01) für die Ebene entdeckte.
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