Teoria del giroscopio simmetrico pesante. (Q1508201)

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scientific article; zbMATH DE number 2661013
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    Teoria del giroscopio simmetrico pesante.
    scientific article; zbMATH DE number 2661013

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      Teoria del giroscopio simmetrico pesante. (English)
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      1902
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      Nachdem der Verf. in verschiedenen Arbeiten seine bezüglichen Untersuchungen veröffentlicht hat (vgl. F. d. M. 25, 1434, 1893/94, JFM 25.1434.01 und JFM 25.1434.02; 28, 623, 1897, JFM 28.0623.01; 32, 732, 1901, JFM 32.0732.04), gibt er in der vorliegenden Abhandlung eine ``elementare und zugleich vollständige Theorie des schweren symmetrischen Gyroskops, welche auf dem einfachsten Wege die Ableitung der bemerkenswertesten Eigenschaften der Bewegung ermöglicht''. Als ``verallgemeinerte Herpolhodie'' wird zuerst die ebene Bahnlinie eines beweglichen Punktes untersucht, die den folgenden beiden Gesetzen gehorcht: 1. Die Flächengeschwindigkeit ist eine biquadratische Funktion des Radiusvektors. 2. Das Quadrat der totalen Geschwindigkeit ist ebenfalls eine biquadratische Funktion des Radiusvektors. Die mit Hülfe \textit{Greenhill}scher und \textit{Halphen}scher Formeln durchgeführte Rechnung führt zu dem Satze: ``Die einzige von einem Punkte gemäß\ den \textit{Darboux}schen Gesetzen beschriebene Kurve ist die Herpolhodie einer \textit{Poinsot}-Bewegung. In den folgenden beiden Abschnitten werden die Definitionen und Bezeichnungen festgestellt, die Differential- und Integralgleichungen hingesetzt. Ist \(OJ\) die Achse des Impulspaares, so werden die vom Punkte \(J\) im Raume und im Körper beschriebenen Kurven bezw. erste und zweite Impulskurve genannt. Nimmt man auf der Symmetrieachse des Körpers vom festen Punkte \(O\) an die Strecke \(OV = 1\), so wird \(V\) der Scheitel des Gyroskops genannt und die vom Punkte \(V\) im Raume beschriebene Kurve die Scheitelkurve. Beide Impulskurven, die nun näher untersucht werden, erweisen sich als Herpolhodien einer \textit{Poinsot}-Bewegung. Der dann folgende Abschnitt beschäftigt sich mit den Eigenschaften der Polhodie und in größerer Ausführlichkeit mit denen der Herpolhodie des symmetrischen Gyroskops. Von den verschiedenen Sätzen führen wir an: Die Horizontalprojektion der Herpolhodie eines symmetrischen Gyroskops ist nicht eine Herpolhodie einer \textit{Poinsot}-Bewegung. Die horizontale stereographische Projektion der Herpolhodie des schweren symmetrischen Gyroskops aus den beiden Schnittpunkten der vertikalen Achse mit der Kugel ist eine verallgemeinerte Herpolhodie und daher durch doppeltperiodische Funktionen zweiter Gattung und erster Stufe ausdrückbar. -- Die Untersuchung der Scheitelkurve lehrt: Die stereographische Projektion der Scheitelkurve auf die Horizontalebene ist eine verallgemeinerte Herpolhodie -- Hiernach ergibt sich also: Alle geometrischen Elemente, welche die Bewegung eines schweren symmetrischen Kreisels definieren, können durch doppeltperiodische Funktionen zweiter Gattung und erster Stufe dargestellt werden. Der nächste Abschnitt beschäftigt sich mit der Vergleichung der Bewegungen mehrerer ähnlicher Gyroskope. Diese Bewegungen unterscheiden sich nur durch eine gleichförmige Rotation um die Symmetrieachse. Im letzten Abschnitte erfährt dann endlich das \textit{Jacobi}sche Theorem, dem der Verf. mehrere seiner früheren Veröffentlichungen gewidmet hat, eine eingehende Behandlung, bei welcher, wie in der ganzen Arbeit, die geometrischen Gesichtspunkte besondere Berücksichtigung erfahren.
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