Ionentheorie der elektrischen Selbstentladung. (Q1508463)
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scientific article; zbMATH DE number 2661283
| Language | Label | Description | Also known as |
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| English | Ionentheorie der elektrischen Selbstentladung. |
scientific article; zbMATH DE number 2661283 |
Statements
Ionentheorie der elektrischen Selbstentladung. (English)
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1902
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Unter Selbstentladung wird der Übergang eines elektrischen Feldes aus der statischen in die dynamische Form verstanden, und es wird gezeigt, daß\ die Theorie der Selbstentladung identisch ist mit der Theorie des Eintrittes der Ionisierung durch Ionenstoß. Demnach ist die Selbstentladung bedingt durch zweifache Grenzionisierung. Wenn unter Anfangsspannung derjenige Wert der Elektrodenspannung verstanden wird, bei dessen Überschreitung Selbstentladung erfolgt, und mit \(V(x, y, z)\) die Funktion bezeichnet wird, welche die elektrische Spannung in einem Punkte zwischen den Elektroden darstellt, und welche auf der Entladeelektrode den Wert \(V_e\), auf der anderen den Wert \(V_0\) hat, und deren Anfangswert mit \(V_a\) bezeichnet wird, so gelten, wenn \(\varDelta V_m\) die Ionisierungsspannung des positiven Ions ist, die beiden Gleichungen \[ V_a=V_e-V_0,\quad \varDelta V_m=V_e-V(\lambda_p). \] Hieraus folgt \[ V_a=\varDelta V_m+V(\lambda_p)-V_0, \] welche Gleichung das allgemeine Gesetz für die Anfangsspannung der Selbstentladung darstellt. Auch nach Eintritt der Selbstentladung {muß} fortgesetzt Ionisierung durch Ionenstoß\ statthaben; dabei darf aber die Elektrodenspannung der selbständigen Strömung bei Verringerung der Stromstärke nicht unter einen bestimmten Wert, die Minimalspannung der Selbstentladung, sinken. Die Berechtigung obiger Theorie wird nachgewiesen an dem bis jetzt vorliegenden Versuchsmaterial, d. i. bei den Messungen über die Funkenspannung und denen über die Anfangs- und Minimalspannung des Spitzenstromes.
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