Über die Wärmeproduktion in zähen Flüssigkeiten. (Q1508591)

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scientific article; zbMATH DE number 2661407
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    English
    Über die Wärmeproduktion in zähen Flüssigkeiten.
    scientific article; zbMATH DE number 2661407

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      Über die Wärmeproduktion in zähen Flüssigkeiten. (English)
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      1902
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      Es darf angenommen werden, daß\ die Wärmeproduktion im Innern bewegter Flüssigkeiten durch ``innere Reibung'' auf ein einfaches Nahewirkungsgesetz zurückzuführen ist, wie etwa die Stromwärme nach dem Jouleschen Gesetze durch zwei Faktoren bestimmt ist. Für spezielle Fälle wurde u. a. von \textit{Tumlirz} das Gesetz bereits angegeben; die Spur weiter zu verfolgen, ist der Zweck der Arbeit. Zur Berechnung der Wirkung einer Flüssigkeit auf einen von ihr umschlossenen Raumteil wird die Flüssigkeit ersetzt durch die Oberflächenkräfte, deren Werte durch eine frühere Abhandlung von \textit{Stefan} gestützt werden. Es wird danach die Differentialgleichung für die Reibungswärme ganz allgemein aufgestellt, wie sie \textit{Helmholtz} schon früher als unter gewissen Bedingungen gültig gegeben hatte. Nach Vereinfachung der sehr komplizierten Gleichung durch Annahme der Hauptspannungsachsen als Koordinatenachsen zeigt sich, daß\ für die Reibungswärme die Summe der Quadrate der Hauptspannungen maßgebend ist. Wegen der schwierigen Berechnung der Hauptspannungen wird unter Benutzung der Beziehung zwischen den Geschwindigkeitsderivierten bei inkompressiblen Flüssigkeiten weiter abgeleitet, daß\ die Reibungswärme für Volumenelement und Zeit proportional ist der Deformationsgeschwindigkeit, daß\ somit eine einfache Form des gesuchten Gesetzes gegeben ist. Die Untersuchung des Unterschiedes der Bewegungsformen quirlender Strömung und rotierender Körper und der allgemeinen Bedingungen für die Bewegung eines kleinsten Teiles einer kompressiblen und inkompressiblen Flüssigkeit als starre Masse führt zu einer sehr anschaulichen zweiten Form für die Deformationsgeschwindigkeit, die also auf wesentlich anderem Wege erhalten wird.
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