Sur la propagation des ondes. (Q1509854)

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scientific article; zbMATH DE number 2663888
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    English
    Sur la propagation des ondes.
    scientific article; zbMATH DE number 2663888

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      Sur la propagation des ondes. (English)
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      1901
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      \textit{Hugoniot} hat präzis den Begriff der Fortpflanzung einer Bewegung gegen eine andere aufgestellt und auf die Hydrodynamik angewandt. Die Bedingung der Vereinbarkeit zweier Bewegungen wird nur für den Fall geradliniger Bewegung aufgestellt. In der vorliegenden Abhandlung werden nun die Untersuchungen von \textit{Hugoniot} nach mehreren Richtungen ergänzt. Wenn eine Unstetigkeit zweiter Ordnung an einer Fläche \(S\) stattfindet, so lassen sich die Sprünge der Ableitungen zweiter Ordnung an der Fläche \(S\) mit Hülfe von 3 Vektoren darstellen. Damit nun aber die Fläche \(S\) in dem Medium ungeteilt fortschreite, müssen die drei Vektoren die gleiche Richtung haben und außerdem in geometrischer Progression stehen. Dann ist man offenbar berechtigt, von einer Richtung der Unstetigkeit zu reden, indem man eben die gemeinschaftliche Richtung jener Vektoren darunter begreift. Und es versteht sich fast von selbst, was man als longitudinale und als transversale Unstetigkeit zu bezeichnen hat. Es wird dann zunächst für den Fall der Hydrodynamik beschrieben, wie sich die Fortpflanzung der Unstetigkeit vollzieht, wenn jene Bedingung der Vereinbarkeit nicht erfüllt ist; später werden die entsprechenden Untersuchungen für die Gase und die festen Körper angestellt. In No. 8 wird dargetan, daß\ der Satz, welcher besagt, daß\ Diskontinuitäten entweder rein longitudinal oder rein transversal sind, sich nur auf unendlich kleine Deformationen bezieht. In den folgenden Abschnitten wird unter ausdrücklichem Hinweis auf die Abhandlung von \textit{Coulon} (C. R. 130, 1064-1065. F. d. M. 31, 377, 1900, JFM 31.0377.01) der Zusammenhang der Wellentheorie mit der Theorie der Charakteristiken behandelt.
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