Sur les fonctions dites fondamentales dans la théorie des équations de la physique. (Q1509896)

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scientific article; zbMATH DE number 2663945
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    Sur les fonctions dites fondamentales dans la théorie des équations de la physique.
    scientific article; zbMATH DE number 2663945

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      Sur les fonctions dites fondamentales dans la théorie des équations de la physique. (English)
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      1901
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      Wenn eine geschlossene Oberfläche \((S)\) gegeben ist, die einen zusammenhängenden Bereich \((D)\) begrenzt, so ist es möglich, eine abzählbare Menge von Funktionen aufzustellen, die Fundamentalfunktionen heißen und in Bezug auf die Oberfläche eine ähnliche Rolle spiellen wie die Kugelfunktionen bezüglich der Kugel. Diese von \textit{H. Poincaré} entdeckte Tatsache (``Sur la méthode de \textit{Neumann} et le problème de \textit{Dirichlet},'' Acta Math. 20, 59-142. F. d. M. 27, 316, 1896, JFM 27.0316.01) ist von \textit{LeRoy} für Oberflächen bewiesen worden, die gewissen Bedingungen genügen (Sur l'intégration des équations de la chaleur``, Ann. de l'Éc. Norm. (3) 14 und 15; F. d. M. 28, 830, 1897 und 29, 782, 1898, JFM 28.0830.03 und JFM 29.0782.02). Hierauf hat \textit{Stekloff} sich in mehreren Noten (C. R. 1899 und 1900) mit demselben Gegenstande beschäftigt. Die Methoden von \textit{Le Roy} und \textit{Stekloff} beruhen auf gewissen Transformationen der Oberfläche, für die man Existenz der Fundamentalfunktionen feststellen will. Da nun aber derartige Transformationen, von denen \textit{H. Poincaré} zuerst ein Beispiel gegeben hat, nur unter ganz besonderen Bedingungen anwendbar sind, so hat sich der Verf. in der vorliegenden Abhandlung das Ziel gesteckt, ohne Anwendung irgend einer Transformation die Existenz der Fundamentalfunktionen für jede Oberfläche zu beweisen, die den folgenden Bedingungen genügt: 1. Diese Oberfläche besitzt in jedem Punkte eine vollständig bestimmte Tangentialebene. 2. Man bezeichne mit \((S')\) das Stück der Oberfläche \((S)\), welches im Innern einer Kugel \((\varSigma)\) liegt, deren Mittelpunkt \(O\) ein beliebiger Punkt der Oberfläche \((S)\) ist, und deren Radius eine von der Lage dieses Punktes unabhängige feste Länge nicht überschreitet. Jede Parallele zur Normale der Oberfläche \((S)\) in \(O\) trifft das Stück \((S')\) dieser Oberfläche höchstens in einem Punkte; außerdem ist der Winkel der in zwei beliebigen, auf dem Stücke \((S')\) der Oberfläche \((S)\) gelegenen Punkten \(A, B\) errichteten Normalen kleiner als das Produkt der Länge \(AB\) in eine von der Lage des Punktes \(O\) auf der Oberfläche \((S)\) unabhängige Konstante. -- Außer dem auf diesen Voraussetzungen beruhenden Beweise gibt der Verf. auch einige Eigenschaften der \textit{Poincaré}schen Fundamentalfunktionen.
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