Ueber die Entwickelung der Methoden der theoretischen Physik in neuerer Zeit. (Q1510554)

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scientific article; zbMATH DE number 2664709
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    English
    Ueber die Entwickelung der Methoden der theoretischen Physik in neuerer Zeit.
    scientific article; zbMATH DE number 2664709

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      Ueber die Entwickelung der Methoden der theoretischen Physik in neuerer Zeit. (English)
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      1900
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      Nach einer kurzen Darlegung über den Wert der Forschungsmethode als des Skelettes, das den Wissenschaftsfortschritt trägt, und über die Unstetigkeit des Fortschreitens der theoretischen Physik geht der Vortrag über zu einer gedrängten Schilderung der Entwickelungsstufen der theoretischen Physik seit Galilei und Newton: der ``alten klassischen'' Physik traten Maxwell und seine Anhänger entgegen, welche die Theorie nur als Bild der Natur auffassen; die Unruhe und Verwirrung ward vermehrt durch die Kirchhoff-Hertz'schen Aenderungen an der klassischen Mechanik, welche die Kraft und die Bewegungen infolge von Fernkräften ausmerzten und die Theorie nicht als etwas Objectives, sondern nur als ein geistiges Bild der Erscheinungen aufzufassen lehrten; ihnen folgte die Schule der sogenannten Energetiker, welche die gesamte Physik aus dem Satze von den zwei Energiefactoren und aus einem anschliessenden Variationssatz ableiten wollen; sie werden abgelöst durch die Phänomenologen, die als Extreme, als reine Mathematiker ohne jede Hypothese, ohne jede Veranschaulichung oder mechanische Erläuterung für die Naturvorgänge nur Gleichungen aufschreiben, aus ihnen den Verlauf der Vorgänge quantitativ berechnen und nun mit der Erfahrung vergleichen oder als Gemässigtere, die unter Verzicht auf jede einheitliche Naturauffassung die Vorgänge einfach genau beschreiben. Der Vortrag sucht objectiv die genannten Grundauffassungen nach Wichtigkeit und inneren Beziehungen zu würdigen, kämpft aber mit Wärme gegenüber den Neuerem für das Alte, Klassische.
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