Il concetto d'infinitesimo e la sua applicazione alla matematica. (Q1510596)
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scientific article; zbMATH DE number 2664765
| Language | Label | Description | Also known as |
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| English | Il concetto d'infinitesimo e la sua applicazione alla matematica. |
scientific article; zbMATH DE number 2664765 |
Statements
Il concetto d'infinitesimo e la sua applicazione alla matematica. (English)
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1900
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Indem Vivanti eine zweite Bearbeitung seiner geschichtlichen Untersuchung über den Begriff des Unendlichkleinen beginnt, erweitert er dieselbe durch einen Teil, der die philosophische Entstehung des Begriffes behandelt; er beschränkt sich aber dabei auf diejenigen neueren Denker, die dem Begriff des Unendlichkleinen in der Mathematik Bürgerrecht verschafft haben, so dass er mit Newton abschliessen kann. Er behandelt zunächst in drei Kapiteln die misslungenen Begriffsbestimmungen: Leibniz sieht in dem Unendlichkleinen eine mathematische Fiction und setzt es, nicht ohne sich selbst zu widersprechen, gleich Null; Johann Bernoulli, Fontenelle, Poisson u. a. fassen es als constante reelle Grösse; das Problem des Berührungswinkels, das Campanus, Nicolaus Cusanus, Cardano, Peletier, Clavius u. a. beschäftigt hat, hat zu keiner neuen Begriffsbestimmung des Unendlichkleinen geführt. Diese bahnt sich erst an, wie ein viertes Kapitel ausführt, durch Giordano Bruno und Hobbes, die das Unendlichkleine als entweder kinematisch oder dynamisch erfasste intensive Grösse, als das Erzeugungselement der endlichen Grössen, bestimmen. Der Standpunkt des Giordano Bruno beruht auf dem Gedanken der Integral-, der des Hobbes auf dem der Differentialrechnung, und diese letzte Auffassung des Begriffs ist dann die des Newton geworden.
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