Scientific papers. Vol. II. (Q1512751)
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scientific article; zbMATH DE number 2667259
| Language | Label | Description | Also known as |
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| English | Scientific papers. Vol. II. |
scientific article; zbMATH DE number 2667259 |
Statements
Scientific papers. Vol. II. (English)
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1900
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Der erste Band der wissenschaftlichen Schriften des bekannten schottischen Gelehrten ist in F. d. M. 29, 21, 1898 (JFM 29.0021.04), angezeigt worden. Der gegenwärtige zweite Band bringt unter den fortlaufenden Nummern LXI bis CXXXIII die in den Jahren 1881 bis 1898 erschienenen Arbeiten. Die Anordnung des Inhalts ist ähnlich wie im ersten Bande getroffen. Alle Abhandlungen über einen und denselben grösseren Gegenstand sind in chronologischer Folge hinter einander abgedruckt, so z. B. die über die kinetische Gastheorie, den Stoss, die lineare Vectorfunction, den Weg eines rotirenden sphärischen Geschosses u. s. w. Von den Aufsätzen über die kinetische Gastheorie sind überhaupt nur die späteren aufgenommen worden, weil die früheren durch dieselben überholt worden sind. Ausser den als wissenschaftliche Abhandlungen in Zeitschriften veröffentlichten Artikeln hat der Verf. einige Aufsätze aus der letzten Auflage der Encyclopaedia Britannica wiedergegeben: Hamilton, Quaternionen, Radiation und Convection, Thermodynamik. In der Vorrede meint Tait die Priorität der Ansprüche von Hamilton als Erfinder der Quaternionen gegen Gauss aufrecht erhalten zu müssen oder die Verteidigung in Aussicht zu stellen, was gar nicht nötig ist, wie z. B. kein Mensch daran denkt, die Priorität von Abel und Jacobi in der Theorie der elliptischen Functionen gegen Gauss verteidigen zu sollen, obschon dieser dreissig Jahre vorher unzweifelhaft im Besitze eines grossen Bestandes von Sätzen aus der Theorie dieser Transcendenten gewesen ist. Ebenso verhält es sich mit dem Streit um die Verdienste von Grassmann, verglichen mit Hamilton (S. 456). Diese Stellen zeigen, dass der Verf. seine Streitbarkeit, die sich besonders lebhaft gegen Nichtengländer gerichtet hat, auch jetzt in seinem Alter noch als eine berechtigte Eigentümlichkeit ansieht und bethätigt. --- Weiter sind noch zu erwähnen ein Nekrolog auf Kirchhoff aus der Nature (1877), ein Artikel über Macquorn Rankine aus einem den wissenschaftlichen Abhandlungen von Rankine vorausgeschickten Aufsatz, endlich eine Rede über das Thema, wie die theoretische Physik gelehrt werden und wie sie nicht gelehrt werden muss. Diese Rede wurde vor mehr als zwanzig Jahren als Eröffnungsrede für das gewöhnliche Colleg gehalten und in der Contemporary Review von 1878 abgedruckt; nach Ansicht des Verf. treffen seine damaligen Ausführungen auch heute noch zu. Für den nichtenglischen Leser ist die Wiedergabe solcher, schwer erreichbaren Artikel sehr wertvoll, und ihre Durchsicht gewährt einen grossen Genuss, da ja die originellen Gedanken von Tait stets interessant sind, mag der Leser ihnen abhold sein oder zustimmen.
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