Sur la décomposition des groupes finis continus de transformations de Lie. (Q1513360)
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scientific article; zbMATH DE number 2665012
| Language | Label | Description | Also known as |
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| English | Sur la décomposition des groupes finis continus de transformations de Lie. |
scientific article; zbMATH DE number 2665012 |
Statements
Sur la décomposition des groupes finis continus de transformations de Lie. (English)
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Der Verf. nennt eine endliche continuirliche Gruppe \(D\) décomposable, wenn sie zwei Untergruppen \(A\) und \(B\) enthält von solcher Beschaffenheit, dass jede Transformation von \(D\) dadurch erhalten werden kann, dass man zuerst eine Transformation von \(A\) und dann eine von \(B\) ausführt; er schreibt in diesem Falle \(D = A\cdot B\) und lässt dabei noch die Möglichkeit zu, dass \(A\) und \(B\) ihrerseits eine Untergruppe gemein haben. Giebt es eine \(A\) und \(B\) umfassende Gruppe von der Art, dass \(D = A\cdot B\), so nennt er \(A\) und \(B\) échangeable. Er giebt die auf der Hand liegenden Kriterien dafür an, dass zwei Gruppen \(A\) und \(B\) échangeable sind, und teilt mit, dass aus den Untersuchungen von Killing und Cartan folgt: Jede endliche continuirliche Gruppe, deren Gliederzahl \(>1\) ist, ist décomposable, sowie ferner: Die Bestimmung aller transitiven Untergruppen aller zu einer gegebenen Gruppe holoedrisch isomorphen transitiven Gruppen ist enthalten in der Bestimmung aller Décompositions der Gruppe und ist damit gleichbedeutend, wenn die Gruppe einfach ist. Es folgt ein im Grunde selbstverständlicher Satz über die Bedingungen, unter denen zwei verschiedene bei einer transitiven Gruppe invariante Zerlegungen des Raumes in Mannigfaltigkeiten \(P\) und \(Q\) so beschaffen sind, dass man eine neue invariante Zerlegung erhält, wenn man durch alle Punkte jeder Mannigfaltigkeit \(P\) die hindurchgehenden Mannigfaltigkeiten \(Q\) legt. Auch der Satz: Jede Gruppe, deren Untergruppen paarweise échangeable sind, ist integrabel, ist selbstverständlich, wenn man bedenkt, dass in jeder solchen Gruppe je zwei infinitesimale Transformationen eine zweigliedrige Gruppe erzeugen, und dass daraus die Zusammensetzung der Gruppen leicht zu bestimmen ist.
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