Elements of the theory of numbers. (Congruences. --- Quadratic forms. --- Irrational numbers. --- Diverse questions.). (Q1513430)
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scientific article; zbMATH DE number 2665138
| Language | Label | Description | Also known as |
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| English | Elements of the theory of numbers. (Congruences. --- Quadratic forms. --- Irrational numbers. --- Diverse questions.). |
scientific article; zbMATH DE number 2665138 |
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Elements of the theory of numbers. (Congruences. --- Quadratic forms. --- Irrational numbers. --- Diverse questions.). (English)
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1900
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Es existirte bisher in Frankreich (seit dem Erscheinen der letzten Auflage von Legendre's Theorie des nombres waren 70 Jahre verflossen) kein einziges Lehrbuch, das der modernen Zahlentheorie gewidmet war, so dass das Erscheinen des vorliegenden Werkes eine wirkliche Lücke ausfüllt. Das Buch ist sehr klar geschrieben, mit vielen Zahlenbeispielen versehen und bildet eine gute Einführung in das Gebiet. Der Gang schliesst sich im wesentlichen den bekannten Vorbildern an; doch werden manche Betrachtungen eingeschoben, die den Leser auf die Beziehungen zu anderen mathematischen Disciplinen hinweisen. Kapitel 1 behandelt die Grundlagen bis zur Zerlegung in Primfactoren, Kapitel 2 die symmetrischen Functionen der Divisoren einer Zahl, die Function \(\varphi(n)\) und ihre Verallgemeinerung \(\varphi_p(n)\), die Zerlegung von \(n!\) in Primfactoren und die Kettenbrüche mit endlicher Gliederzahl. Diese werden dann in Kapitel 3 auf die Auflösung der Congruenzen ersten Grades angewandt, denen sich einige Betrachtungen über Congruenzen höheren Grades, speciell binomische Congruenzen, anschliessen; hier finden auch der Fermat'sche und Wilson'sche Satz ihre Stelle. Kapitel 4 enthält die Theorie der quadratischen Reste; vom Reciprocitätsgesetz werden zwei Beweise gegeben, der Zeller'sche und der Kronecker'sche. Kapitel 5 bringt eine ausführliche Darstellung der Theorie der Irrationalzahlen, ihre Definition, die Sätze über Kettenbruchentwickelung irrationaler Zahlen im allgemeinen und algebraischer (Liouville'scher Satz) und quadratischer (Periodicität) im besonderen. Das sechste und ausführlichste Kapitel führt die Theorie der quadratischen Formen so weit, als ohne Benutzung unendlicher Reihen möglich ist; besonders zu erwähnen sind einige allgemeinere Betrachtungen über Modalsubstitutionen. Zum Schluss wird gezeigt, wie die allgemeine diophantische Gleichung zweiten Grades mit zwei Unbekannten durch die Theorie der homogenen binären quadratischen Formen vollständig gelöst ist. Die Klassenzahlbestimmung, die Lehre von der Composition der quadratischen Formen, die Theorie der Ideale und die Theorie der Riemann'schen \(\zeta\)-Function nebst Anwendung auf das Primzahlproblem sollen in einem zweiten Bande behandelt werden, den Verf. in Aussicht stellt. Einstweilen behandelt er in einer Reihe von Noten am Schlusse des Buches verschiedene höhere Gegenstände, z. B. einige Sätze über Primzahlen (Nachweis einiger aus der Theorie der quadratischen Reste folgenden Fälle des Satzes von der arithmetischen Progression und einige Grundeigenschaften der \(\zeta\)-Function), einige zahlentheoretische Functionen und ihre Beziehungen zu analytischen Functionen, und endlich giebt er eine Darstellung der Lehre von den Gauss'schen complexen Zahlen \(a + bi\). Einige Tabellen aus Tschebyschef's Theorie der Congruenzen sind angefügt.
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congruence
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arithmetic function
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quadratic form
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quadratic residue
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irrational number
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diophantine equation
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