Die geometrischen Grundlagen der Photogrammetrie. Mit 19 Fig. im Text. (Q1514760)
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Language | Label | Description | Also known as |
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English | Die geometrischen Grundlagen der Photogrammetrie. Mit 19 Fig. im Text. |
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Die geometrischen Grundlagen der Photogrammetrie. Mit 19 Fig. im Text. (English)
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1899
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Das vorliegende Referat behandelt die Theorie der Photogrammetrie (unter Ausschluss des instrumentellen Teils) sowohl nach der rein mathematischen Seiteals vom Gesichtspunkte der praktischen Anwendung. Diese zwei Rücksichten bedingen eine wesentlich verschiedene Wertschätzung der einzelnen Methoden, was gerade auf diesem Gebiet besonders auffallend in die Erscheinung tritt. Der nach beiden Richtungen bewährte Verf. giebt neben der Sammlung des in der mathematischen und technischen Litteratur zerstreuten umfangreichen Materials noch so viel des Eigenen hinzu, dass die photogrammetrische Theorie durch seine Arbeit nicht bloss eine übersichtliche Zusammenfassung, sondern zugleich eine bedeutsame Weiterförderung erfährt, und dass die Richtung, nach welcher ein Fortschritt in der ferneren Entwickelung zu erwarten ist, klar vorgezeichnet erscheint. Um die Anordnung des Stoffes kurz zu skizziren, so werden zunächst in einem einleitenden Kapitel verschiedene vorbereitende Sätze und Constructionen aus der Lehre von der Collineation besprochen, sowie verschiedene Begriffe, wie: innere und äussere Orientirung, wirkliche und abgeleitete Perspectiven, Kernpunkte, nebst den einschlägigen Constructionen erläutert. Hierauf wird die Theorie der Reconstruction des Objectes aus der erforderlichen Anzahl von Bildern bei unbekannter und bei bekannter inneren Orientirung dargelegt. Die letztere ist in der Regel durch den Apparat selbst bestimmt, kann aber auch durch Verwendung eines (z. B. würfelförmigen) Vergleichsobjectes oder durch bekannte Symmetrien des Objectes ermittelt werden. Weiter folgt das (besonders für die Ballonphotogrammetrie wichtige) Problem der Reconstruction des Standpunkts gegenüber dem Object aus einem einzigen Bilde mit oder ohne Orientirung, unter Voraussetzung der Kenntnis der erforderlichen Anzahl von Abmessungen des Objectes. Das Schlusskapitel behandelt verschiedene Dinge, wie die Ermittelung von horizontalen und verticalen Winkeln ans orientirten Bildern, ferner die Herstellung des Zusammenschlusses verschiedener von demselben Standpunkt aufgenommenen Bilder, die Reconstruction des Objectes in speciellen Fällen u. s. w. Endlich erfährt der Grad der Zuverlässigkeit der graphischen Constructionen eine Auseinandersetzung, deren Weiterentwickelung zu einer graphischen Fehlertheorie in Aussicht gestellt wird.
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