Ueber die Ortsbestimmung auf See. (Q1516136)

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scientific article; zbMATH DE number 2672201
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    English
    Ueber die Ortsbestimmung auf See.
    scientific article; zbMATH DE number 2672201

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      Ueber die Ortsbestimmung auf See. (English)
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      1898
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      Ist weder Breite noch Länge bekannt, geben jedoch die Chronometer in zuverlässiger Weise Greenwicher Zeit an, so folgt aus der Höhenbeobachtung eines Gestirns, dass man sich auf einem gewissen Kreise befindet. Da man immer einigermassen über den Schiffsort unterrichtet ist, so handelt es sich nur nm ein kleines Stück dieses Kreises, und wenn der Radius des Kreises, d. h. also die beobachtete Zenithdistanz nicht zu klein ist, so kann man ein kleines Stück von ihm als geradlinig betrachten. So erhält man für den Schiffsort eine gerade Linie, die Standlinie, deren Azimut gleich dem um \(90^\circ\) vermehrten Azimut des Gestirns ist. Dieses war es, worauf vor mehr als 50 Jahren Kapitän Sumner aufmerksam machte. Hat man an demselben Ort zwei Höhenbeobachtungen, so ist der Schnittpunkt der beiden entsprechenden Standlinien der gesuchte Ort. Der Verf. giebt nun Vorschriften und Beispiele für die rechnerische (nicht graphische) Behandlung dieser Aufgabe unter Benutzung der vorhandenen Azimuttafeln, wobei auch noch darauf Rücksicht genommen wird, wenn das Schiff in der Zeit zwischen den beiden Beobachtungen seinen Ort geändert hat. Auch wird der Fall, dass mehr als zwei Beobachtungen vorliegen, behandelt.
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