Zur Geschichte der Pendelbeobachtungen. (Q1516488)

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scientific article; zbMATH DE number 2672594
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    Zur Geschichte der Pendelbeobachtungen.
    scientific article; zbMATH DE number 2672594

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      Zur Geschichte der Pendelbeobachtungen. (English)
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      1897
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      Dieser im September 1897 auf der Naturforscherversammlung zu Braunschweig gehaltene Vortrag lässt sich über die Pendelbeobachtungen des neunzehnten Jahrhunderts aus. Die Abwendung von solchen Arbeiten datirt von einem Berichte Airy's her (1830), in welchem die Zuverlässigkeit der bis dahin erzielten Ergebnisse angezweifelt ist, ohne dass eine feste Basis zur Beurteilung gewonnen wurde. Der Vortragende ist der Ansicht, dass der wesentliche Grund für den Mangel an Uebereinstimmung des Ergebnisses des Experimentes und der Theorie darin zu suchen ist, dass die Massstäbe, welche bei den absoluten Bestimmungen der Pendellänge benutzt worden sind, unter einander nicht verglichen wurden und vielleicht auch nicht vergleichbar waren. Dies erhärtet Neumayer an einem schlagenden Beispiele, nämlich an der Bestimmung der Schwerkraftsconstante, welche er selbst in Melbourne 1863 ausgeführt hat. Für Philipp Fischer in Darmstadt wird das Verdienst in Anspruch genommen, dass dieser wichtige Gegenstand wieder zur allgemeinen Aufnahme gekommen ist. Als epochemachend und bahnbrechend werden die Arbeiten des Freiherrn von Sterneck in der Vereinfachung der relativen Schweremessungen geschildert. Den Staatsmarinen wird die Aufgabe zugeschoben, das Beobachtungsmaterial systematisch zu vervollständigen, damit wir zu einer Schwerkrafts-Vermessung auf der ganzen Erde gelangen.
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