Die gestörte elliptische Bewegung. Hansen's ideale Coordinaten. (Q1520249)

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scientific article; zbMATH DE number 2675093
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    Die gestörte elliptische Bewegung. Hansen's ideale Coordinaten.
    scientific article; zbMATH DE number 2675093

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      Die gestörte elliptische Bewegung. Hansen's ideale Coordinaten. (English)
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      1897
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      Die Arbeit, welche sich auf im Jahre 1857 gehaltene Vorlesungen des Verf. über das Problem der drei Körper stützt, enthält eine ausführliche Darstellung der eigenartigen Hansen'schen Behandlung der Störungstheorie, welche jüngeren Astronomen das Studium der Originalarbeiten erleichtern soll. ,,Denn die Fortschritte der Mécanique céleste in den letzten Decennien haben in der Praxis die auch mathematisch interessanten und von ihrem Autor glänzend erprobten Hansen'schen Methoden noch keineswegs überflüssig gemacht.'' Nachdem in den Artikeln 1 bis 8 die ungestörte elliptische Bewegung behandelt und eine sehr umfassende Zusammenstellung der zugehörigen Relationen und Differentialformeln zwischen den Anomalien und dem Radiusvector gegeben ist, wird nach Einführung der osculirenden Elemente die Hansen'sche ideale Bahnebene nebst dem Begriff der idealen Coordinaten überhaupt erläutert. Es folgen dann Formeln über die Kräftefunction nebst einer Abschweifung auf das Weber'sche elektrodynamische Grundgesetz. Nach Aufstellung von Formeln für Zerlegung der störenden Kräfte nach verschiedenen Hauptrichtungen werden in dem Hauptteil der Abhandlung die Differentialgleichungen für die osculirenden Elemente, beziehungsweise für den Ort des Planeten in der ,,idealen'' Bahnebene und für die Lage dieser im Raume angegeben, um nun zu Hansen's Coordinaten des idealen Systems übergehen zu können, das mittels Einführung von idealen Zeiten, idealer Länge und Breite etc. eine eigentümliche Mittelstellung zwischen der Darstellung der gestörten und der ungestörten Bewegung einnimmt. Es werden Formeln aufgestellt zum Zwecke der Berechnung sowohl der speciellen Störungen, als auch der allgemeinen oder absoluten Störungen. Für letztere dient die Einführung von Hansen's ,,charakteristischer Function'', die dann auf die störenden Kräfte zurückzuführen ist. Den Schluss bilden Vereinfachungen bei gewissen Vernachlässigungen und Ableitungen verschiedener von Hansen gebrauchter Formeln und Ausdrücke. Bei der grossen Fülle von mathematischen Entwickelungen in dieser Abhandlung ist der begleitende Text, der den Ideengang Hansen's in kurzen treffenden Sätzen wiedergiebt, durchaus notwendig. Vielleicht hätte er etwas ausführlicher sein können.
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