Ueber die Entstehung von Wirbelbewegungen in einer reibungslosen Flüssigkeit. (Q1521213)

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scientific article; zbMATH DE number 2677221
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    Ueber die Entstehung von Wirbelbewegungen in einer reibungslosen Flüssigkeit.
    scientific article; zbMATH DE number 2677221

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      Ueber die Entstehung von Wirbelbewegungen in einer reibungslosen Flüssigkeit. (English)
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      1896
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      Wenn ein Flüssigkeitsteilchen, welches bisher keine Rotationsbewegung hatte, eine solche erhält, so sind die im Zeitelement \(dt\) erworbenen Componenten der Rotationsgeschwindigkeit \(\xi'dt\), \(\eta'dt\), \(\zeta'dt\) bestimmt durch die Gleichungen \[ \xi' = \frac {1}{2\varrho^2} \left(\frac {\partial p}{\partial y}\;\frac {\partial \varrho}{\partial z} - \frac {\partial p}{\partial z}\;\frac {\partial \varrho}{\partial y}\right)\,, \quad \eta' = \frac {1}{2\varrho^2} \left(\frac {\partial p}{\partial z}\;\frac {\partial \varrho}{\partial x} - \frac {\partial p}{\partial x} \;\frac {\partial \varrho}{\partial z}\right)\,, \] \[ \zeta' = \frac {1}{2\varrho^2} \left(\frac {\partial p}{\partial x}\;\frac {\partial \varrho}{\partial y} - \frac {\partial p}{\partial y}\;\frac {\partial \varrho}{\partial x}\right)\,. \] Man erkennt daraus, dass Wirbelbewegung nur da entstehen kann, wo sich eine Fläche constanten Druckes und eine Fläche constanter Dichtigkeit schneiden. Ferner sieht man, dass die entstehende Wirbellinie mit der Schnittlinie jener beiden Flächen zusammenfällt. Die Grösse der gewonnenen Geschwindigkeit ist \(\omega'dt = \frac {1}{2\varrho^2} \sin\theta\, \frac {\partial p}{\partial n} \frac {\partial \varrho}{\partial \nu}\), wo \(\partial p/\partial n\), \(\partial \varrho/\partial \nu\) die nach den Normalen genommenen Ableitungen des Druckes und der Dichtigkeit sind, \(\theta\) den Winkel der Normalen bezeichnet. Das Moment eines entstehenden Wirbelfadens ist von vorn herein in der ganzen Ausdehnung constant, womit allerdings nicht gesagt ist, dass es von der Zeit unabhängig sei.
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