The potential of cyclids. (Q1521262)
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scientific article; zbMATH DE number 2677277
| Language | Label | Description | Also known as |
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| English | The potential of cyclids. |
scientific article; zbMATH DE number 2677277 |
Statements
The potential of cyclids. (English)
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1896
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Es handelt sich darum, das Potential einer Cyklide in Form eines Doppelintegrals darzustellen; doch wird das Resultat nicht direct abgeleitet, sonder nur verificirt. -- Die Grundlage der Betrachtung bildet das folgende, mittelst einer längeren Rechnung abgeleitete Resultat. Für eine beliebige Zahl von Variabeln \(x_i\) sei \[ \begin{aligned} & S = C + \varSigma \;\frac {x^2_i}{a_i + \lambda}\,, \quad P = \varPi (a_i + \lambda)\,,\\ & T = \varSigma \;\frac {p_ix_i}{a_i + \lambda}\,, \quad \theta = \varSigma \;\frac {p^2_i}{a_i(a_i + \lambda}\,;\end{aligned} \] ferner bezeichne, wie üblich, \(\nabla^2\) die Summe der zweiten partiellen Ableitungen nach allen \(x\), und es sei \[ Q = \int^\pi _0 \;\frac {1}{\sqrt {P}} \;\frac {S^r \sin^{2r} \varphi d\varphi}{[T - (- \lambda \theta S)^{\frac 12} \cos \varphi]^m}\,, \] so ist \[ \nabla^2 \left(\int^\beta_{\lambda_1} \, Qd\lambda\right) = 0\,, \] falls \(r \geqq 1\), falls ferner \(\lambda_1\) eine Wurzel der Gleichung \(S = 0\), und falls endlich der Ausdruck \[ R = (4r - 2) \int^\pi_0 \;\frac {S^{r-1} \sin^{2r- 2}\varphi\, d\varphi}{\sqrt {P}[T - (- \lambda \theta S)^{\frac 12}\cos\,\varphi]^m} \] für \(\lambda = \beta\) verschwindet. Dagegen ist \[ \nabla^2 \left( \int^\beta_0 \, Qd\lambda\right) = - (R)_{\lambda=0} = - \left(\frac {S^{r-1}}{\sqrt {P} T^m}\right)_{\lambda = 0}\;\frac {1\cdot 3 \dots (2r - 1)}{2\cdot 4 \dots (2r - 2)} \;2\pi\,. \] Für \(r = 0\) ist \[ \nabla^2 \left(\int^\beta_0 \, Qd\lambda\right) = 0 \] und \[ \lim_{\lambda==} \left\{\varSigma_i \;\frac {\partial}{\partial x_i} \left(\int^\beta_\lambda \,Qd\lambda\right) - \varSigma \;\frac {\partial}{\partial x_i} \left(\int^\beta_0 \,Qd\lambda\right)\right\} = \frac {2\pi}{\sqrt {\varSigma \left(\frac {x_i}{a_i}\right)^2}} \cdot \left( \frac {1}{\sqrt {P}T^m}\right)_{\lambda=0}\,. \] Nun lässt sich ein System confocaler Cykliden durch \(S = 0\) darstellen, wenn die \(x_i\) die pentasphärischen Coordinaten eines Raumpunktes sind und \(C = 0\) ist. (Vermöge der zwischen den pentasphärischen Coordinaten bestehenden identischen Relationen kann man übrigens \(S\) auf die Summe von vier Gliedern beschränkten.) Ferner ist \(\nabla^2V = 0\) die Laplace'sche Gleichung in pentasphärischen Coordinaten, falls \(V\) in den \(x_i\) von der Ordnung \(- \frac 12\) ist. Diese Eigenschaft hat aber das Integral \(\int^\beta_{\lambda_1} \,Qd\lambda\), wenn \(m = 2r + \frac 12\) gesetzt wird; weiter verschwindet dieses Integral für unendlich ferne Punkte, und \(\beta = \infty\) genügt der Gleichung, durch die \(\beta\) bestimmt ist. Somit haben die Ausdrücke \[ V_a = \int^\infty_{\lambda_1} \,Qd\lambda, \quad V_i = \int^\infty_0 \, QD\lambda \] alle charakteristischen Eigenschaften und stellen das Potential der Cyklide \[ \sum \;\frac {{x_i}^2}{a_i} = 0 \] mit der Dichtigkeit \[ \left(\frac {S^{r-1}}{\sqrt {P} T^{2r+ \frac 12}}\right)_{\lambda=0} \;\frac {1\cdot 3 \dots (2r - 1)}{2\cdot 4 \dots (2r - 2)} \dot \tfrac 12 \] für äussere, resp., innere Punkte dar. Dabei ist \[ \sum\;\frac {{x_i}^2}{a_i + \lambda_i} = 0 \] die durch den äusseren Punkt gelegte confocale Cyklide. Für \(r = 0\) stellen dieselben Ausdrücke das Potential einer unendlich dünnen Cyklidenschale mit der Dichtigkeit \[ \left(\frac {1}{\sqrt {P} \sqrt {T}}\right)_{\lambda=0} \;\frac {1}{\sqrt \sum \;\frac {{x_i}^2}{a_i}} \] dar. Das allgemeine Resultat wird auf mehrere specielle Fälle angewandt, insbesondere auf einen Kreisring (anchor ring), auf das zweischalige Hyperboloid etc. Als Grenzfall folgt ferner das Potential einer ebenen Scheibe, die von einer bicircularen Curve vierter Ordnung begrenzt wird, ferner eines Teiles einer Kugelfläche, der durch eine Cyklide ausgeschnitten wird, endlich das eines Cykliden-Cylinders. Zum Schluss wird ein Satz über das Verhältnis der Potentialwerte confocaler Cykliden in Bezug auf correspondirende Punkte abgeleitet, ein Satz, der dem Ivory'schen Satze bezüglich der Anziehung der Ellipsoide analog ist.
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