On arithmetical and statistical methods for proportional elections. (Q1521802)

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scientific article; zbMATH DE number 2675885
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    English
    On arithmetical and statistical methods for proportional elections.
    scientific article; zbMATH DE number 2675885

      Statements

      On arithmetical and statistical methods for proportional elections. (English)
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      1896
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      Die theoretische Begründung, welche man bisher den proportionalen Wahlmethoden zu geben versucht hat, bezeichnet der Verf. als unbefriedigend, weil sie Hypothesen benutzt, deren Gültigkeit nichts weniger als unzweifelhaft ist. Nach seiner Ansicht muss man auch überhaupt darauf verzichten, eine Theorie der Proportionalwahlen aus einem allgemeinen Grundsatze herzuleiten. Er schlägt daher einen anderen Weg ein, indem er zuerst eine Definition der proportionalen Wahlmethode aufstellt, welche selbstverständlich für den einfachsten Fall gelten muss, und dann durch successive Erweiterungen eine allgemein gültige Definition zu finden versucht. Es zeigt sich dabei, dass es eine unbegrenzte Anzahl von proportionalen Wahlmethoden giebt, und der Verf. behandelt besonders zwei solche, nämlich die ``arithmetische'', von der die D'Hondt'sche Methode ein Specialfall ist, und die ``statistische'', wo die Repräsentanten successive gewählt werden, und jeder Gruppe von Wählern, die einen Repräsentanten schon bekommen hat, bei der Fortsetzung der Wahl nicht die ganze Stimmenzahl, sondern nur ein nach gewissen Grundsätzen reducirter Teil derselben gutgeschrieben wird. Diese letzte Methode wird ferner untersucht und durch Beispiele erläutert. Hieran knüpft der Verf. noch einige Andeutungen über eine allgemeinere Theorie der Wahlen.
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