An elementary treatise on the calculus for engineering students. With numerous examples and problems worked out. (Q1521852)

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scientific article; zbMATH DE number 2675955
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    An elementary treatise on the calculus for engineering students. With numerous examples and problems worked out.
    scientific article; zbMATH DE number 2675955

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      An elementary treatise on the calculus for engineering students. With numerous examples and problems worked out. (English)
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      1896
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      Die Aufgabe, die beste Methode für die Behandlung der Infinitesimalrechnung zu finden, die den Bedürfnissen jener Studenten entgegenkommt, welche, wie die Ingenieure, kaum für die Ausbildung zu tüchtigen Analytikern in Aussicht genommen werden können, ist ungemein schwierig zu lösen. In der That ist es wesentlich, dass sie tüchtige praktische Kenntnisse in den Elementen dieser Rechnung besitzen; es ist jedoch schwierig, dieses Ergebnis sicher zu stellen und gleichzeitig der Forderung strenger Beweise zu genügen. Hier muss durchaus ein Compromiss geschlossen werden, und Ref. neigt zu der Ansicht, es sei viel besser, gewisse grundlegende Sätze anzunehmen, indem man in möglichster Klarheit die Natur der Annahmen darlegt, als dass man Beweise vorbringt, welchen keine wirkliche Beweiskraft zusteht. Wie weit jedoch der Compromiss gehen mag, so hält Ref. streng daran fest, dass die Differentialrechnung sich auf die Grenzmethode gründen muss, und dass eine nicht unbeträchtliche Zeit aufzuwenden ist, den Grenzbegriff durch Erläuterungen aus der Geometrie, Mechanik und Physik lebendig zu machen. Wofern der Begriff einer Grenze nicht klar gefasst ist, so wird immer der Hang vorwalten, jeden Beweis nach der Methode der zu ``vernachlässigenden'' Glieder durchzuführen, deren Zahl endlich oder unendlich sein kann, und von denen es nicht nachgewiesen ist, dass sie vernachlässigt werden dürfen. Ausserdem tritt die Notwendigkeit des Begriffes eines Grenzwertes dem Studenten der Mechanik oder der Physik bei jedem Schritt entgegen, und ohne jenen Begriff ist die mathematische Behandlung jener Gegenstände fast immer unvollständig. Diese Bemerkungen sind durch eine sorgfältige Prüfung des vorliegenden Buches veranlasst. Das Buch ist hauptsächlich für die Studenten des Ingenieurwesens bestimmt und daher nach unserer Ansicht nicht nach dem Massstab zu messen, der an eine für Mathematiker bestimmte Differentialrechnung zu legen ist. Aber auch mit dieser Beschränkung macht es keinen günstigen Eindruck. Die Schlussbildung ist durchweg äusserst locker, und bis auf die letzten beiden Kapitel ist wenig in dem Buche, was sich ausdrücklich für die Ingenieure eignet. Diese beiden Kapitel sind ohne Zweifel sehr brauchbar, aber viele der in ihnen erzielten Resultate hätten auch schon auf einer früheren Stufe eingeschaltet werden können. Es lohnt sich kaum, länger bei dem Buche zu verweilen; nur möge gesagt werden, dass ausser den in den meisten elementaren Werken über den Gegenstand gegebenen üblichen Dingen ein Kapitel über Fourier'sche Reihen vorhanden ist und drei über Differentialgleichungen handeln.
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