Fundamental theorem regarding the equivalence of systems of ordinary linear differential equations, and its application to the determination of the order and the systematic solution of a determinate system of such equations. (Q1521941)
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scientific article; zbMATH DE number 2676064
| Language | Label | Description | Also known as |
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| English | Fundamental theorem regarding the equivalence of systems of ordinary linear differential equations, and its application to the determination of the order and the systematic solution of a determinate system of such equations. |
scientific article; zbMATH DE number 2676064 |
Statements
Fundamental theorem regarding the equivalence of systems of ordinary linear differential equations, and its application to the determination of the order and the systematic solution of a determinate system of such equations. (English)
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1896
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Bekanntlich wird den Systemen gewöhnlicher linearer Differentialgleichungen mit constanten Coefficienten seitens der englischen Mathematiker ein hervorragendes Interesse geschenkt, teils wegen ihrer Anwendung auf die Theorie der kleinen Schwingungen, teils vielleicht auch deshalb, weil sie den in England beliebten symbolischen Methoden besonders gut zugänglich sind. In vorliegender Abhandlung handelt es sich in erster Linie darum, die Ordnung eines solchen Systems, d. h. die Anzahl der erforderlichen willkürlichen Constanten, welche in die allgemeine Lösung eingehen, zu bestimmen. Man findet sie, wenn man für die in den ursprünglichen Gleichungen vorkommen den Differentiationszeichen \(d/dt, d^2/dt^2,\dots\) (\(t=\) unabhängige Variable) die Symbole \(D, D^2, \dots\) einführt und die abhängigen Variabeln eliminirt. Die Ordnung ist dann gleich dem Grade der so entstehenden Eliminationsdeterminante in \(D,\) der ``determinirenden Gleichung'' des Systems. Um für diesen Satz einen strengen Beweis zu liefern, stellt Verf. zunächst allgemein die Frage nach der ``Aequivalenz'' zweier solcher Systeme, d. h. er sucht ein Kriterium dafür, dass die Lösungen des einen Systems zugleich Lösungen des anderen sind und umgekehrt. Dieses Kriterium besagt, dass die Determinante derjenigen Substitutionen, durch welche man in symbolischer Form von dem einen System zu dem anderen übergeht, von \(D\) unabhängig sein muss. Sodann wird gezeigt, dass jedes der in Rede stehenden Differentialgleichungssysteme einem ``Diagonalsysteme'' äquivalent ist, d. h. einem Systeme, bei dem nur die in der Diagonale und rechts davon stehenden Terme von Null verschieden sind. Die Ordnung dieses speciellen Systems ist aber ersichtlich gleich dem Grade, bis zu welchem \(D\) in dem Product der Diagonalglieder vorkommt, d. h. gleich dem Grade der determinirenden Gleichung dieses Systems und also, wegen des genannten Satzes über die Substitutionsdeterminante zweier äquivalenten Systeme, auch gleich dem Grade der determinirenden Gleichung des ursprünglichen Systems.
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