The relation between the atom and the charge of electricity carried by it. (Q1522641)
From MaRDI portal
| This is the item page for this Wikibase entity, intended for internal use and editing purposes. Please use this page instead for the normal view: The relation between the atom and the charge of electricity carried by it. |
scientific article; zbMATH DE number 2679935
| Language | Label | Description | Also known as |
|---|---|---|---|
| default for all languages | No label defined |
||
| English | The relation between the atom and the charge of electricity carried by it. |
scientific article; zbMATH DE number 2679935 |
Statements
The relation between the atom and the charge of electricity carried by it. (English)
0 references
1895
0 references
In der Elektrolyse der Gase ist das Vorzeichen der Ladung nicht, wie in der Elektrolyse der Flüssigkeiten, für die einzelnen Elemente charakteristisch; aber die Atome verhalten sich dann je nach der Art ihrer Ladung verschieden. H. v. Helmholtz hat dafür die Erklärung gegeben: ein Wasserstoffatom z. B. zieht eine positive, ein Chloratom eine negative Ladung kräftiger an. Der Verfasser veranschaulicht dies durch analoge Erscheinungen aus der Mechanik. Die Atome werden durch eine Anzahl von Gyrostaten vertreten, die sich in gleichem Sinne drehen, während die Faraday'schen Röhren, deren Enden die Ladung darstellen, als Bündel von Wirbelfäden anzusehen sind. Ein Gyrostat verhält sich nun ganz verschieden, je nachdem eine äussere Kraft den Rahmen in demselben oder dem entgegengesetzten Sinne dreht wie das Schwungrad; im letzteren Falle wurde in Federn, welche die freie Beweglichkeit der Axe des Schwungrads hemmen, eine Summe von potentieller Energie aufgespeichert. Sind dementsprechend ein negativ geladenes Wasserstoffatom und ein positiv geladenes Chloratom einander sehr nahe, so treten ausser den elektrostatischen Kräften andere auf, die bewirken, dass die Verringerung der potentiellen Energie, die bei einer weiteren Annäherung der Atome auftritt, und daher die Anziehung zwischen beiden nicht so gross ist, wie wenn die Ladungen die entgegengesetzten sind. Dies wird durch eine hydrodypamische Betrachtung weiter erläutert. Ist ein Körper in eine Flüssigkeit von gleichförmigem Drucke eingetaucht, und gerät eine Flüssigkeitssäule, die auf seiner Oberfläche endigt, in Rotation, so ist die kinetische Energie um so grösser, je enger sich die Wirbelfäden, die in der Säule vorausgesetzt werden, um die Axe concentriren. Hieran knüpft sich eine Betrachtung über die Energie im magnetischen Felde, im Anschluss an des Verfassers ``Recent Researches'' p. 9. Es folgen elektrochemische Untersuchungen.
0 references