Théorie dynamique de la capillarité, dans l'hypothèse d'une variation continue de la densité. (Q1526883)
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scientific article; zbMATH DE number 2683734
| Language | Label | Description | Also known as |
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| English | Théorie dynamique de la capillarité, dans l'hypothèse d'une variation continue de la densité. |
scientific article; zbMATH DE number 2683734 |
Statements
Théorie dynamique de la capillarité, dans l'hypothèse d'une variation continue de la densité. (English)
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1893
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Der erste Teil dieser Abhandlung ist eine Übersetzung der in [Amst. Akad. Verh. Sect. I, Deel I, Nr. 8, 967 (1892; JFM 24.0967.02)] veröffentlichten. Die letzten 24 Seiten enthalten Bemerkungen, deren erste die Behauptung widerlegt, die von Hrn. van der Waals gezogenen Schlüsse hätten nur Gültigkeit bei Annahme der Hypothese \(\varepsilon=\varphi(v)+\psi(\tau)\). Specielle Erörterung des Falles, wo die moleculare Tension gleich \(\frac{a_of(\tau)}{V^2}\) gesetzt werden kann. In der zweiten Notiz bemerkt der Verf., dass der Wert des Integrals \[ \sqrt2\int_{n_1}^{n_2} \frac{dn}{n^\frac52} \sqrt{\left\{\varepsilon_1(n-n_1)-\int_{n_1}^n \varepsilon \,dn\right\}} \] nach dem Gesetze der übereinstimmenden Zustände eine Function \(\varphi(m)\) von \(m=\frac{\tau}{\tau_k}\) allein sein muss. Bei sämtlichen Stoffen, welche jenem Gesetze gehorchen, gilt demnach für die capillare Energie der Berührungsschicht zwischen Flüssigkeit und Dampf: \[ \begin{split} \sigma_m &= \sqrt{\frac{cp_k}{v_k^2}}\varphi(m) = \tau_kv_k^{-\frac23} M^{-\frac23}\varphi_2(m),\\ &= \tau_k^\frac13 p_k^\frac23 \varphi_3(m).\end{split} \] Die letztere Formel wurde schon im Jahre 1881 vom Verf. mitgeteilt. Indem der Begriff der capillaren Energie pro Molekel nach Ostwald eingeführt wird, schliesst der Verf.: Die capillare Energie pro Molekel \(\sigma_{mM}\) der Berührungsschicht ist in übereinstimmenden Zuständen solcher Stoffe, die dem hierauf bezugnehmenden Gesetze gehorchen, die nämliche Function der reducirten Temperatur \(m\) und ausserdem der kritischen Temperatur proportional. Hieraus folgen sodann die schon von Hrn. Eötvös aufgestellten Formeln: \[ \frac{d\sigma_{mM}}{dt} = \varphi_4m,\quad \sigma_{mM} = k(\tau_0-\tau), \] weil \(\varphi_4(m)\) nahezu constant sein soll. Im Anschluss hieran leitet der Verf. die nachstehende Formel her, worin \(x\) die Zahl der Dampfmolekeln bedeutet, welche mit einer Flüssigkeitsmolekel äquivalent sind: \[ \sigma_M x^{\frac23} - \sigma_M' x'^{\frac23} = -k(\tau'-\tau), \] und berechnet hieraus die Größe \(x\) für verschiedene Stoffe unter der Voraussetzung \(x'=1\) für \(m=0,95\). Mit Rücksicht hierauf verwirft der Verf. die von den Herren Ramsay und Shields gezogenen Schlüsse. In der dritten Notiz wird die empirische Formel \[ \sigma = A(1-m)^B, \] welche mit Rücksicht auf das Gesetz der übereinstimmenden Zustände auch in die Form \[ \sigma = A_0\tau_k^\frac13 p_k^\frac23(1-m)^B \] geschrieben werden kann, mit den Untersuchungen der Herren Ramsay und Shields verglichen und eine recht gute Übereinstimmung gefunden. Die vierte Notiz enthält einige aus der Anziehungsformel \(\psi(u)=e^{-\frac u{\lambda}}\) folgenden Schlüsse. Zunächst findet der Verf.: \[ \sigma_m = 24\lambda R \frac{1+\alpha t_k}{v_k}(1-m)^\frac23, \] und in Verbindung mit der schon erwähnten Relation: \[ \sigma_m = \tau_kv_k^{\frac23} M^{\frac23}\varphi(m) \] wird für zwei verschiedene Stoffe die Beziehung \[ \lambda_1^3:\lambda_2^3 = M_1v_k^1:M_2v_k^2 \] Gültigkeit haben müssen, so dass \(\lambda\) zugleich die Anziehungsformel und die Dimensionen der Molekeln bestimmen würde. In der letzten Note stellt der Verf. einige Rechnungen mit der Formel \[ -f\frac{e^{-\frac u{\lambda}}}u \,\varrho dk \] für das Potential eines Volumenelementes \(dk\) eines Stoffes mit der Dichtigkeit \(\varrho\) in der Entfernung \(u\) an. Nach einander werden hergeleitet: 1. Das Potential einer homogenen Kugel für einen ausserhalb derselben liegenden Punkt und als Grenzfall das Potential einer homogenen, von einer Ebene begrenzten Masse. 2. Das Potential einer von zwei concentrischen Kugelflächen begrenzten homogenen Masse. 3. Das Potential einer homogenen Kugel in einem Punkte ihres Inneren. Hieraus ergiebt sich sodann, dass das Potential einer homogenen Kugel überall stetig ist. 4. Die Anziehung, normal zur kugelförmigen Oberfläche einer homogenen Flüssigkeit auf eine im Innern derselben bis zur Oberfläche sich erstreckende Flüssigkeitssäule ausgeübt. Es wird gefunden \[ k = a\varrho^2 \left(1 + \frac{\lambda}R\right), \] oder für eine ebene Begrenzung \(k=a\varrho^2\), wie vom Verf. in seiner Theorie der Continuität des gasförmigen und flüssigen Zustandes angenommen wurde. 5. Die potentielle Energie zweier homogenen Kugeln; das Resultat: \[ E = F(\varrho,\varrho',R,R',\lambda)\frac1{\Delta}e^{-\frac{\Delta}{\lambda}}, \] wo \(\Delta\) die Entfernung der Mittelpunkte ist, zeigt eine merkwürdige Analogie mit dem aus dem Newton'schen Gesetze erhaltenen Resultate.
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