Das Gesetz der Oberflächenspannung von Lösungen. (Q1531344)
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scientific article; zbMATH DE number 2688624
| Language | Label | Description | Also known as |
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| English | Das Gesetz der Oberflächenspannung von Lösungen. |
scientific article; zbMATH DE number 2688624 |
Statements
Das Gesetz der Oberflächenspannung von Lösungen. (English)
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1890
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Im Anschluss an die in der vorigen Arbeit (siehe JFM 23.1048.01) durchgeführte Bestimmung der Capillaritätsconstante in ihrer Abhängigkeit von der Temperatur untersucht der Verfasser ihre Abhängigkeit von der Concentration von Lösungen. Auf Grund theoretischer Untersuchungen stellt er das Gesetz auf: Die Capillaritätsconstante ``Wächst proportional der Concentration, und es ist in einem und demselben Lösungsmittel die moleculare Zunahme der Capillaritätsconstante für alle gelösten Substanzen eine constante Grösse''. Das Gesetz soll natürlich nur für verdünnte Lösungen gelten. Die Ergebnisse, die auf Grund der in der vorigen Arbeit beschriebenen Methode mit Chlornatrium, Chlorkalium, Chlorammonium, Chlormagnesium, Natriumnitrat, Natriumcarbonat und Zucker (der allerdings sehr herausfällt) gewonnen sind, geben in Anbetracht dessen, dass keine wirklich verdünnten Lösungen benutzt werden konnten, zufriedenstellende Bestätigungen. Auf Grund von weiteren, ergänzenden Messungen bei höheren Temperaturen findet der Verfasser noch das zweite Gesetz: ``Die moleculare Erniedrigung des Temperaturcoefficienten der Capillaritätsconstante ist für alle gelösten Körper eine constante Grösse.'' Anhangsweise werden die Beziehungen der behandelten Grössen zu anderen physikalischen Grössen, insbesondere dem Durchmesser der Molecularsphäre, der Dampfspannung, der Erniedrigung des Gefrierpunktes u. s. w. behandelt. Dabei fällt noch der Satz ab: ``Die Gesamt-, sowie jede Teil-Energie des Lösungsmittels wächst mit der Concentration der Lösung derart, dass für gleich viel Molekeln des Gelösten der Energiezuwachs eine constante Grösse ist.''
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