Ueber Saitenschwingungen. (Q1531359)

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scientific article; zbMATH DE number 2688640
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    English
    Ueber Saitenschwingungen.
    scientific article; zbMATH DE number 2688640

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      Ueber Saitenschwingungen. (English)
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      1891
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      Die Verfasser haben die Bewegung einzelner Punkte einer schwingenden Saite photographisch aufgezeichnet, indem sie die Saite quer vor hinten stark erleuchteten Spalt ausspannten und das Spaltbild auf eine mit photographischen Papier überzogene, gleichförmig schnell umlaufende Trommel warfen. Die so erhaltenen zahlreichen Bilder wurden unter Zugrundelegung der allgemeinsten Gleichung für die Saitenbewegung \[ y = \sum_{{\mathfrak a}=1}^{\infty}\;{\mathfrak A_{a}}\sin\left({\mathfrak a}\;\frac{\pi x}{l}\right)\sin{\mathfrak a}n(t-\tau_{{\mathfrak a}}) \] eingehend discutirt. Eine Messung verschiedener \(y\) für dasselbe \(x\) und nachherige Vergleichung der Resultate für verschiedene \(x\) ergab die relative Grösse der verschiedenen Coefficienten \({\mathfrak A_{a}}\). Die Hauptmessungen wurden an den einfachsten Figuren angestellt, welche ein Saitenpunkt zeigen kann; dieselben sind aus geradlinigen Strecken von nur zwei Richtungen zusammengesetzt, von denen die aufsteigende Richtung weniger steil ist. Von den Resultaten der Messungen seien folgende hier hervorgehoben. Diejenigen Partialschwingungen, welche in der Nähe der Streichstelle einen Knoten haben, sind besonders stark ausgebildet, so dass sie als hohe Wellen von der dem Partialton entsprechenden Anzahl über jeder Periode der Figur lagern. Wenn die Streichstelle aus der Nähe eines wichtigeren Knotens in diesen selbst rückt, so tritt eine Unstetigkeit in der Form der Saitenbewegung plötzlich ausfällt und dadurch Figuren von ganz anderem Aussehen erscheinen.
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