Sulla teoria generale delle onde piane. (Q1531387)
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scientific article; zbMATH DE number 2688674
| Language | Label | Description | Also known as |
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| English | Sulla teoria generale delle onde piane. |
scientific article; zbMATH DE number 2688674 |
Statements
Sulla teoria generale delle onde piane. (English)
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1891
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Zu Kirchhoff's Untersuchungen über ebene Wellen in einem homogenem elastischen Medium (``Ueber die Reflexion und Brechung des Lichts an der Grenze krystallinischer Mittel'', Abh. der Berl. Akademie 1876, F. d. M. VIII. 1876. 647 (siehe JFM 08.0647.03), und Mathematische Optik, Leipzig 1891, Vorlesung XI und XII) macht Herr Beltrami die folgenden interessanten Bemerkungen. 1) Kirchhoff geht aus von der Betrachtung geradliniger Schwingungen, nimmt also die unendlich kleinen Verrückungen \(u, v, w\) des Punktes \(x, y, z\) proportional derselben Function \(\sigma\) von der Zeit \(t\) und von \[ s=lx+my+nz \] an und zeigt darauf, dass es drei auf einander senkrechte Richtungen giebt, in denen solche Schwingungen stattfinden können. Um die hierin liegende Voraussetzung zu vermeiden, lässt Herr Beltrami \(u, v, w\) zunächst unbestimmt und beweist, dass es bei jeder ebenen Welle drei auf einander senkrechte Richtungen giebt, in denen die Schwingungen geradlinig sind. 2) Für eine ebene Welle mit geradlinigen Schwingungen definirt Kirchhoff die Strahlenrichtung \(S\), indem er nachweist, dass nur für die Ebenen, welche parallel sind der Richtung \(S\), deren Richtungscosinus den partiellen Ableitungen des Potentials \(F'\): \[ \frac{\partial F'}{\partial l}\,,\quad \frac{\partial F'}{\partial m}\,,\quad \frac{\partial F'}{\partial n} \] proportional sind, die auf die Zeiteinheit bezogene Arbeit des auf die Flächeneinheit bezogenen Druckes verschwindet, der auf ein Element einer solchen Ebene von einer Seite her ausgeübt wird. Diese Definition lässt sich nach Herrn Beltrami zweckmässig durch einen Satz aus der allgemeinen Theorie des Druckes begründen, welcher besagt, dass zu jeder von einem Punkte \(O\) eines elastischen Mittels ausgehenden Geraden \(Q\) eine, und nur eine, ebenfalls von \(O\) ausgehende Gerade \(R\) gehört, sodass der Druck auf irgend ein Flächenelement \(\omega'\) in \(O\), welches durch \(R\) gelegt wird, senkrecht auf \(Q\) steht. 3) Die Richtungscosinus des Strahls sind auch proportional den partiellen Ableitungen der Fortpflanzungsgeschwindigkeit \(V\): \[ \frac{\partial V}{\partial l},\quad \frac{\partial V}{\partial m}, \quad \frac{\partial V}{\partial n}. \] Da nun die Gleichungen \[ x=\frac{\partial V}{\partial l},\quad y=\frac{\partial V}{\partial m}, \quad z=\frac{\partial V}{\partial n} \] den Berührungspunkt der Enveloppe aller Ebenen \[ lx+my+nz=V \] wo \(l, m, n, \) als variabel betrachtet werden, mit der Ebene \((l, m, n)\) ergeben, so gilt das Theorem: Der Berührungspunkt der Enveloppe mit jeder der Wellenebenen befindet sich immer auf dem zu dieser Ebene gehörenden Strahl. 4) Definirt man Ebenencoordinaten \(\xi, \eta, \zeta\) durch \[ \xi x+\eta y+\zeta z+1=0, \] so erhält man die Coordinaten der Wellenebene \[ lx+my+nz=V \] vermöge der Gleichungen: \[ l=-V\xi ,\quad m=-V\eta ,\quad n=-V\zeta . \] Um daher die Gleichung der Wellenfläche aufzustellen, hat man nur in der kubischen Gleichung für \(V^{2}\): \[ \begin{vmatrix} L-V^{2} & N' & M' \\ N' & M-V^{2} & L' \\ M' & L' & N-V^{2} \end{vmatrix} =0, \] in der \(L, M, N, L', M', N'\) homogene Functionen zweiter Dimension von \(l, m, n\) sind, \(l, m, n\), \(V^{2}\) bez. durch \(\xi, \eta, \zeta, 1\) zu ersetzen und erkennt so, dass die Wellenfläche für das allgemeinste elastische Medium eine Fläche sechster Klasse ist.
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