On the partitions of a polygon. (Q1532273)
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scientific article; zbMATH DE number 2687651
| Language | Label | Description | Also known as |
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| English | On the partitions of a polygon. |
scientific article; zbMATH DE number 2687651 |
Statements
On the partitions of a polygon. (English)
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1891
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Es handelt sich um die Frage, auf wieviel verschieden Arten ein \(r\)-Eck durch \(k-1\) Diagonalen in \(k\) Teile zerlegt werden kann. Kirkman hatte für die bezügliche Zahl den Wert \[ \frac {r.r+1\dots r+k-2.r-3.r-4\dots r-k+1} {1.2\dots k.1.2\dots k-1} \] gefunden, ohne jedoch einen vollständigen Beweis dafür zu geben. Hr. Cayley giebt für \(k=2,3,4,5\) eine Verfication der Formel durch wirkliche Abzählung, d. h. er bestimmt, auf wie viele Arten sich die Polygonseiten auf die einzelnen Teile, in die das Polygon zerfällt, verteilen lassen. Ein zweites Verfahren besteht darin, die mögliche Zahl der entstehenden Dreiecke, Vierecke u. s. w. durch Abzählung zu ermitteln. Man stösst dabei auf ein einfaches Recursionsverfahren vom \(r\)-Eck auf das \((r-1)\)-Eck; nach dieser Methode werden die Zahlen für \(r=3\) bis 10 bestimmt. Den Hauptinhalt der Arbeit bildet ein analytischer Beweis der Kirkman'schen Formel. Ist \(X\) eine beliebige Function von \(x\), so kann man die Identität beweisen: \[ (1)\quad \frac 2{1.2}\;X^2+\frac {4y} {3!}\;(X^3)'+\frac {6y^2} {4!}\;(X^4)''+\cdots =\left\{ X+\frac y2\, (X^2)'+\frac {y^2} {3!}\, (X^3)''+\cdots \right\}^2 \,. \] Setzt man nun \[ (2)\quad \left\{\begin{matrix}\l\quad & \l\quad & \l\\ U_1=xX, & U_2=\frac x{2!} (X^2)', & U_3=\frac x{3!} (X^3)'', \dots , \\ V_2=\frac {2x^2} {2!} X^2, & V_3=\frac {4x^2} {3!} (X^3)', & V_4=\frac {6x^2} {4!} (X^4)'', \dots ,\end{matrix}\right. \] so dass \[ U_2=\tfrac12\, x(x^{-2}V_2)',\quad U_3=\tfrac14\, x(x^{-2}V_3)', \dots, \] so genügen die \(U_i\) und \(V_i\) der Gleichung \[ V_2+yV_3+y^2V_4+\cdots =(U_1+yU_2+y^2U_3+\cdots )^2, \] und es folgen aus ihr die Relationen \[ (3)\quad V_2=U^2_1,\quad V_3=2U_1U_2,\quad V_4=2U_1U_3+U^2_2, \dots\,. \] Setzt man nun im besonderen \[ X=\frac {x^2} {1-x}, \] so sind, wie die Ausrechnung lehrt, die Coefficienten von \(x^r\) in \(U_1,U_2,U_3,\dots ,U_k\) genau die Kirkman'schen Zahlen. Man bezeichne jetzt die Zahl der möglichen Teilungen des \(r\)-Ecks in resp. \(1,2,3,\dots\) Teile resp. mit \(A_r,B_r,C_r,\dots\), bilde die Functionen \[ \begin{aligned} & u_1=A_3x^3+A_4x^4+A_5x^5+\cdots +A_rx^r,\\ & u_2=\qquad\qquad B_4x^4+B_5x^5+\cdots +B_rx^r,\\ & u_3=\qquad\qquad\qquad\qquad C_5x^5+\cdots+C_rx^r\end{aligned} \] und bestimme dazu nach den Gleichungen (2) die Functionen \(v_2,v_3,v_4,\dots\), so bestehen, wie für den Fall \(r=6\) nach einer auf allgemeines \(r\) ausdehnbaren Methode nachgewiesen wird, zwischen den Coefficienten der \(u_i\) und \(v_i\), resp. zwischen den Functionen selbst genau die Gleichungen (3); d. h. die Functionen, deren Coefficienten die gesuchten Teilungszahlen sind, ergeben sich nach den Gleichungen (3) aus derjenigen Functionen \(u_1\), deren Coefficienten die Teilungszahlen für \(k=1\) sind. Alle \(A_r\) haben aber offenbar den Wert 1, d. h. es ist \(u_1\equiv U_1\), und damit ist auch \(u_k\equiv U_k\). Es folgen noch einige Bemerkungen über die Aufgabe, auf wieviele Arten ein \(r\)-Eck in gegebene \(p\)-Ecke zerlegt werden kann.
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