A paper on integral functions (Q1532948)

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scientific article; zbMATH DE number 2689465
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    A paper on integral functions
    scientific article; zbMATH DE number 2689465

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      A paper on integral functions (English)
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      1890
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      Sind \(\varphi\) und \(\chi\) zwei rationale Functionen der Veränderlichen \(x\), so bestehen, wenn man \(\chi(x)\) als Modul nimmt, \(n\) Congruenzen von der Gestalt: \[ (\chi)\quad \left\{\begin{aligned} \varphi(x) & \equiv c_{11}+c_{12}x+\cdots+c_{1n}x^{x-1},\\ x\varphi(x) & \equiv c_{21}+c_{22}x+\cdots+c_{2n}x^{n-1},\\ \hdotsfor2\\ x^{n-1}\varphi(x) & \equiv c_{n1}+c_{n2}x+\cdots+c_{nn}x^{n-1},\end{aligned}\right. \] wo \(n\) der Grad von \(\chi(x)\) und \(c_{11},c_{12},\dots,c_{nn}\) bestimmte Constanten sind. Die Determinante \(\sum\pm c_{11}c_{12}\dots c_{nn}\) ist gleich der Resultante von \(\chi\); denn bezeichnet man mit \(\alpha_1,\alpha_2,\dots,\alpha_n \) die Wurzeln der Gleichung \(\chi=0\), so erkennt man leicht, dass jede Determinante gleich dem Producte \(\varphi(\alpha_1)\varphi(\alpha_2)\dots\varphi(\alpha_n)\) wird. Auch die weiteren Sätze über die Resultante zweier ganzen rationalen Functionen folgen leicht aus der eben gegebenen Definition. Indem der Verfasser nun die Coefficienten der beiden Formen \(\varphi\) und \(\chi\) als Functionen einer zweiten unabhängigen Veränderlichen \(y\) annimmt, gelangt er zu den entsprechenden Sätzen über die Resultante dreier Functionen von zwei Veränderlichen, wobei auch die Frage nach den Kriterien für die Vielfachheit gemeinsamer Lösungen berührt wird. Endlich betrachtet der Verfasser den Fall von \(r\) Functionen \(\varphi_1,\dots,\varphi_r\) mit \(r\) Veränderlichen \(x_1,\dots,x_r\); hierbei wird jedoch die Einschränkung gemacht, dass die Gleichungen \(\varphi_1=0,\dots,\varphi_r=0\) genau \(\mu\) endliche und von einander verschiedene Lösungssysteme besitzen, wo \(\mu\) gleich dem Producte der Grade der Functionen \(\varphi_1,\dots,\varphi_r\) ist. Bei dieser einschränkenden Annahme gilt das folgende Theorem: Irgend zwei ganze rationale Functionen von \(x_1,\dots,x_r\), welche für jede \(\mu\) Lösungen die nämlichen Werte annehmen, sind einander congruent bezüglich des Modulsustems \((\varphi_1,\dots,\varphi_r)\). Nun bestimme man eine ganze rationale Function \(j\) der Veränderlichen \(x_1,\dots,x_r\), welche bezüglich für jede \(\mu\) Lösungssysteme den \(\mu\) verschiedenen \(\mu^{\text{ten}}\) Einheitswurzeln gleich wird. Diese Function \(j\) genügt der Congruenz \(j^{\mu}\equiv 1\) bezüglich des Modulsystems \((\varphi_1,\cdots,\varphi_r)\), und da ferner keine lineare Combination der Potenzen \(1, j, j^2, \dots, j^{\mu-1}\) der Null congruent ist, so ist offenbar, dass eine jede rationale ganze Function von \(x_1,\dots,x_r\) bezüglich des Modulsystems \((\varphi_1,\dots,\varphi_r)\) einem Ausdrucke von der Gestalt \(c+c_1j+c_2j^2+\cdots+c_{\mu-1}j^{\mu-1}\) congruent ist. Auf diese Weise folgt, dass die Theorie der Functionen von \(x_1,\dots,x_r\) in Bezug auf das Modulsystem \((\varphi_1,\dots,\varphi_r)\) im wesentlichen identisch ist mit der Theorie einer Veränderlichen \(j\) in Bezug auf den Modul \(j^{\mu}-1\). Die hauptsächlichsten der in dieser Arbeit abgeleiteten Resultate finden sich in \S 20 der Kronecker'schen ``Grundzüge einer arithmetischen Theorie der algebraischen Grössen'' (Vgl. F. d. M. XIV. 1882. 38, JFM 14.0038.02).
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      resultant
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      polynomials
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      Identifiers